Senioren-DM: Einige Landesverbände mit Meldelisten bereits online

(Erfurt/Krefeld, 26. Juni 2014) Es wäre ein bisschen viel der Liebesmüh, bevor denn der DLV oder der Thüringer LV mit einer Gesamt-Meldeliste für die Deutschen Senioren-Meisterschaften vom 11. bis 13. Juli 2014 in Erfurt heraus kommen, alle 20 Landesverbände zu durchforsten. Das würde im Übrigen nicht viel bringen. Doch zur Kontrolle, ob die eigene Meldung erfasst ist, sollte jede/r vorsorglich beim für ihn zuständigen Regionalverband nachschauen. Nette Zeitgenossen steckten unserer Redaktion via Mail, dass der Nordrhein, Württemberg und Westfalen bereits zwei Tage nach Meldeschluss mit ihren Teilnehmerlisten online sind. Respekt! Es mögen durchaus mehr sein, die wir dann ohne Namensnennung in das Lob mit einschließen. Was allerdings uns betrifft, werden wir zu diesem Thema erst wieder auf Sendung gehen, wenn das Gesamtkunstwerk veröffentlicht ist.                

Eine Meldung die nun leider zwei Tage zu spät erscheint

(Erfurt/Krefeld, 26. Juni 2014) Diesmal haben wir nach gutem Brauch und alter Väter Sitte nicht den „fröhlichen Wecker“ gespielt. Was sich bei mündigen Bürgern und Leichtathleten der Ü-35-Generation zudem erübrigen sollte. Doch mal ehrlich: Da ich wegen anhaltender Formschwäche, genauer: kontinuierlicher Fortsetzung der Abwärtsspirale, die Deutschen Senioren-Meisterschaften vom 11. bis 13. Juli 2014 im Erfurter Steigerwaldstadion von meiner angewachsenen Festplatte gelöscht habe, war der Meldeschluss für mich auch kein Thema mehr. Der wäre nun am 24. Juni beim jeweils eigenen Landesverband gewesen. Hoffentlich stürze ich jetzt nicht all jene „ins Unglück“, die sich auf die nette Erinnerung von dieser Stelle verlassen haben. Vielleicht „entdecke“ ich später welche, die sonst stets dabei waren. Aber versprochen: Sobald die Meldeliste heraus ist, werden wir mit dem Hinweis und der Verlinkung darauf ebenfalls online gehen. Dafür werde ich jetzt zur Buße täglich die Senioren-Spielecke des DLV aufsuchen, die normalerweise mangels regelmäßiger Fütterung nicht zu meiner pflichtgemäßen Morgenlektüre gehört. Da hierauf jedoch nicht immer Verlass ist (siehe Deutsche Senioren-Mehrkampfmeisterschaften), schaue ich selbstverständlich auch beim gastgebenden Thüringer Leichtathletik-Verband (TLV) nach.            

Noch unausgegorene Senioren-Spielecke bedarf der Nachbesserung

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Darmstadt/Krefeld, 24. Juni 2014)
Eingedenk der trüben Erfahrungen mit dem Neustart unserer nunmehr vergleichsweise bescheiden daher kommenden Netzseite (vorher als Art Gesichtsbuch zumindest für 408 Mitglieder), halten wir den Ball flach. Konstruktive Kritik am „Relaunch“ (so nennt er es selber) des Internet-Auftrittes unser allen Dachverbandes in Darmstadt, kurz DLV genannt, ist indes angebracht. Speziell der Senioren-Spielecke, die jetzt in der Dachleiste der Startseite direkt aufgerufen werden kann. Soweit schön und gut. Aber dann wird es nebulös. Obwohl die Unterseite mit einem großformatigen Foto und einem fest geschriebenen Standardtext aufgemacht wird, kann von einer ständig aktualisierten News überhaupt keine Rede sein, gibt es jedoch rechts ein Fenster das da „Weitere News“ verheißt.
Derzeit befinden sich dort drei Meldungen in vermeintlich chronologischer Reihenfolge, zuletzt mit Datum 13. Juni 2014. Klickt man nun den obersten Beitrag an, so öffnet sich der im breitflächigen Format mit neuem Bild, rechts wieder mit dem schon bekannten Fenster. Doch, oh Wunder, zwei der drei News sind neueren Datums. Exemplarisch haben wir die jüngste davon „Vier Saarlandrekorde in Friedrichsthal“ vom 21. Juni 2014 aufgerufen. Der Beitrag erfreut uns zunächst mit einem großen Aufmacherfoto einer Kugelstoßerin, die allerdings in der fehlenden Bildunterschrift oder später im Text leider namentlich nicht benannt wird. Dafür gibt es ein ins Foto eingeblocktes ungeheuer wichtiges Copyright, das auf „Jungmann“ hinweist. Mutmaßen wir mal, dass es sich um Margit Jungmann (im Bild) aus Rehlingen im Saarland handelt, die vom Olymp ihres abgehobenen „Multitasking“-Funktionärsdaseins herab gestiegen ist und auf den Auslöser ihrer Kamera gedrückt hat. Wenn es denn so war, freut uns das natürlich ungemein. Ein/e Funktionsträger/in an der Basis kommt ja auch nicht so häufig vor.
Doch weiter. Die Inhalte weglassend, fehlt am Ende der kleinen Reportage mit den mutmaßlichen Glanzlichtern eine Verlinkung zur Ergebnisliste. Darüber könnte noch strahlend lächelnd hinweg gesehen werden, wenn sie denn im Fenster „Ergebnisse“ unter Wettkampf-Resultate enthalten wäre. Der Terminus verrät es bereits, dass dies nicht der Fall ist. Doch genau das interessiert die Mehrzahl der Leser, zumeist ausgewiesene Freunde der Statistik. Schon allein um den Vergleich zu sich selber zu ziehen. Das Spiel wiederholt sich übrigens, wenn man sich den Beitrag vom 20. Juni 2014 zu den Norddeutschen Senioren-Meisterschaften genauer anschaut.
Kurzum: Das ist noch alles ziemlich unausgegoren und bedarf dringend der Nachbesserung. Möglichst rasch, um der Maxime der Leichtathletik „Schneller – höher – weiter“ gerecht zu werden. Noch eines wirkt (ver-)störend. Wenn schon über regionale Senioren-Meisterschaften berichtet wird, dann doch bitte über alle! Wo bleibt der Nordrhein, wo Westfalen et cetera?

Hessische "lex specialis" für Thomas Zacharias wirft einige Fragen auf

(Bruchköbel/Krefeld, 25. Juni 2014) Allein der Name des Schauplatzes löst bei älteren Generationen Respekt und Anerkennung aus, ist belegt mit einem ganz großen deutschen Leichtathleten, nach dem der wichtigste zu vergebende Preis des DLV benannt ist, der an verdiente Aktive verliehen wird. Und just im Rudolf-Harbig-Stadion in Bruchköbel tragen die Senioren/innen am kommenden Samstag/Sonntag ihre Hessischen Meisterschaften aus. Sie sind, wie parallel dazu die Bayern in Elsenfeld, unter sich. Fast und mit einer Ausnahme: Hochspringer Thomas Zacharias (*1947) vom USC Mainz in Rheinland-Pfalz darf mit seinem antiquierten Tauchwälzer oder Straddle  als Gast an den Start gehen und ist fraglos der prominenteste Teilnehmer. Allerdings begibt sich der HLV mit dieser „lex specialis" für Zacharias bei den nicht offen ausgeschriebenen Meisterschaften bereits kurz nach Sommeranfang auf dünnes Eis. Schließlich könnten andere ob dieser Begebenheit auch auf die Idee kommen, hier starten zu wollen. Und was einem zugestanden wird, kann anderen schwerlich verweigert werden. Dazu muss nicht gleich das Grundgesetz bemüht werden. Wohl verstanden: Es geht nicht darum, dem guten Thomas etwas zu missgönnen. Aber es gibt nun einmal Spielregeln und sicherlich noch weitere Möglichkeiten anderswo tunlichst hoch zu springen. Wer immer diesen „Deal“ eingefädelt hat – es ist und bleibt eine höchst fragwürdige Angelegenheit. Und ob das die unmittelbaren Konkurrenten der M60/65 so prickelnd finden, dass ihnen einer außer Wertung unter Anlockung von Publikum und Presse die Schau stiehlt, sie letztlich vorführt, darf ebenfalls füglich bezweifelt werden. Obendrein würde es den Außenstehenden absurd vorkommen, wenn - angenommen - der "Sieger" mit 1,67 m einen neuen Altersklassen-Weltrekord (bisher 1,66 m) aufstellt, aber der "Zweitplatzierte" mit 1,42 m zum Hessen-Meister gekürt wird.
Mit diesem Link geht es zur Meldeliste nach Altersklassen und Disziplinen.

Bayern: 315 Senioren/innen aus 122 Vereinen haben gemeldet

(Elsenfeld/Krefeld, 23. Juni 2014) Es geht Schlag auf Schlag im Reigen der Landesmeisterschaften weiter, ehe dann Mitte Juli bei der Senioren-DM am Stand-by-Schauplatz in Erfurt der nationale Saisonhöhepunkt für die Individualisten unter den Leichtathleten ins Haus steht. Mit den Bayern bittet am kommenden Wochenende der mitgliederstärkste Regionalverband im DLV in einer Zwei-Tages-Veranstaltung zu seinen Titelkämpfen ins Spessart-Stadion zu Elsenfeld. Da es in der beschaulichen unterfränkischen Marktgemeinde mit 8.970 Einwohnern keine Gaststarter geben wird (warum eigentlich nicht, derweil die offene Ausschreibung im Trend liegt), kann sich das Meldeergebnis mit 315 Athleten/innen aus 122 Vereinen bei beabsichtigten 767 Starts durchaus sehen lassen. Erinnern wir uns, dass der zweitgrößte Verband, die Westfalen, bei seinen offenen Meisterschaften ohne die 82 Gäste 298 Nennungen hatte. Krösus in der Meldehitliste bleibt allerdings der Nordrhein, der ungeachtet einer etwas schwächeren Resonanz innerhalb der letzten Jahre 336 Gemeldete aus dem eigenen Verbandsgebiet registrierte.
Hier geht es zur Teilnehmerliste nach Disziplinen.