Umbenennung des Verbandsnamens steht heute auf der Agenda

(Izmir/Krefeld, 26. August 2014) Es ist über die Wettkämpfe hinaus heute im Backofen Izmir am Rande der Bande auch noch etwas gebacken. Der kontinentale Dachverband European Veterans Athletic Association, kurz EVAA genannt, hält vor den Delegierten aller anwesenden Herren Länder seine Generalversammlung ab. Das ist gemeinhin für Athleten/innen so spannend, als würde vor dem Hauptbahnhof in Peking ein Fahrrad umfallen. Diesmal geht es jedoch tatsächlich alle Aktiven an. Denn es liegt ein von EVAA-Präsident Kurt Kaschke (im Bild) aus Freudenstadt im Schwarzwald unterstützter Antrag vor, sich von dem diskriminierenden, längst nicht mehr zeitgemäßen (falls er es überhaupt je war) „Veterans“ im Verbandsnamen zu verabschieden. Es steht in Anlehnung an die World Masters Athletics (WMA), dem Senioren-Weltverband, eine Umbenennung in European Masters Athletics (EMA) auf der Agenda. Bleibt zu hoffen, dass auf die Senioren-Leichtathletik bezogen hinterher ganz Europa zur Freudenstadt mutiert. Aus Athletensicht zu vernachlässigen ist, dass auch (Teil-)Wahlen auf dem Programm stehen. Da werden eh nur Köpfe und Namen ausgetauscht. Besserung pflegt höchst selten bis gar nicht einzutreten. Verhehlen wir nicht, dass sich manche/r von Kaschke als Nachfolger des Traditionalisten Dieter Massin (Ahlen) auch mehr versprochen hat.