Spiegelglatte Wurfringe mit unterschiedlichem Erfolg nachgebessert

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(Izmir, 25. August 2014)  Legen wir der Fairness halber noch einmal nach zum gestrigen Kommentar zu den unmöglichen Rahmenbedingungen beim Gewichtwurf. Durch die Intervention von Margit Jungmann vom DLV und der sich dem anschließenden Athleten wurde immerhin erreicht, dass einer der beiden spiegelglatten Wurfringe abgeschliffen wurde und sich gestern Mittag in einem brauchbaren Zustand befand. So lobenswert diese Spontanaktion auch gewesen sein mag, so entschuldigt sie doch nicht das Versagen der EVAA-Funktionäre bei den Vorbereitungen zu den Wettkämpfen und der pflichtgemäßen Überprüfungen der Anlagen. Der bereits im Vorfeld gestartete Versuch, den anderen Wurfring mittels eingeflexter Furchen raurer zu machen, ist allerdings kläglich gescheitert.
Weniger erfreulich ist dagegen, dass die Waagen in Izmir offenbar anders gehen. Der von mir benutzte eigene Wurfhammer, in den letzten 14 Wettkämpfen zwischen acht und zehn Gramm zu schwer befunden, soll plötzlich 14 Gramm unter dem vorgeschriebenen Gewicht liegen und ist somit zum Wettkampf nicht zugelassen worden. Ob das an der Meereshöhe liegt? Dabei wir ich bislang der Meinung, die Gravitationskraft nimmt mit dem Abstand zum Erdmittelpunkt ab und müsste demnach der Hammer hier mehr auf die Waage bringen als in meiner bergigen oberbayerischen Heimat.