Christof Harting - ein ungekrönter Großmeister der Provokation

Glosse

Neben der Spur

(Braunschweig/Berlin/Krefeld, 09. Juni 2021)
Nicht allein des Reimes wegen verballhornt: Ein Provokateur, der hat’s nicht schwör – anzuecken. Dieses Handwerk beherrscht Olympiasieger Christof Harting vom SCC Berlin mittlerweile besser als den Diskus. Den Beweis lieferte der tomatenblonde Berliner nun schon zum wiederholten Male. Zuletzt mit seiner lustlosen, uninspirierten, jedoch aufreizenden Vorstellung bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften vorigen Sonntag in Braunschweig.
Der zu seiner Zeit legendäre, in zwei „Hall of Fame“ aufgenommene und mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnete weltbeste Eishockey-Schiedsrichter Josef „Jupp“ Kompalla (siehe Wikipedia) aus Krefeld sagte dereinst bei seinem noch aktiven Wirken an der Pfeife: „Manche Eishockeyspieler lassen ihr Hirn in der Umkleidekabine.“
Das scheint auch auf Harting den Jüngern zuzutreffen. Diesmal sollte sich der 31-Jährige, dem der DLV immer wieder auf den Leim gegangen ist, endgültig ins Abseits gestellt haben und das Fass zum Überlaufen voll sein.
Wer sich mal wieder so richtig auf- oder abregen möchte, dem sei der große „Abgesang“ im nicht eindimensionalen Fußball-Magazin „Kicker“ mit diesem Link empfohlen. Derweil stellt sich nicht nur für mich die Frage: Für wen oder was macht C.H. aus B. das noch alles? Mehr als Olympiasieger kann er schließlich nicht werden. Und Spaß an der Freud‘, zumindest am Diskuswurf, hat er augenscheinlich auch nicht. Es sei denn, er hätte seine Rolle als latent „böser Junge“ gefunden. Dann nur zu und weiter so! Irgendwann werden ihm jedoch die Veranstalter das Antrittsgeld verwehren. Das Gold und der Ruhm von 2016 in Rio de Janeiro sind eh längst verblasst, absolut matt. 

Noch zwei weitere Senioren-Meisterschaften anno 2021 denkbar

(Zella-Mehlis/Erfurt/Darmstadt/Krefeld, 08. Juni 2021) Mit heuchlerischen Pseudo-Veranstaltungen virtueller Themenabende versucht der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) die von ihm gemeinhin geringschätzig behandelten Talente von gestern und vorgestern bei Laune und deren Füße still zu halten. Sie nennen es „Handlungsfeld“. Das liegt jedoch immer noch, genau wie bei „König Fußball“, auf dem Platz. Glücklicherweise schluckt nicht jeder Senior willfährig die dargebotene Kröte. Der bevorzugt Mittelstrecke und Staffeln laufende Roland Elsner (M75) von der LG Bec in Hessen fasste mal in der ihm eigenen Hartnäckigkeit nach, nahm zunächst Kontakt mit der DLV-Seniorensprecherin Lidia Zentner (im Bild) aus Pforzheim auf. Sie behauptete, dass sich keine Ausrichter finden würden und deshalb im Jahr zwei von Corona nur eine nationale Senioren-Meisterschaft geplant sei (das war weit vor unserem gestrigen Beitrag zur möglichen DM in Baunatal).

„Eiserne Roland“ ließ sich nicht einfach abwimmeln

Damit gab sich der „Eiserne Roland“ jedoch nicht zufrieden, dass ringsherum unterhalb der Ü35 fast das komplette Meisterschaftsprogramm stattfindet, jedoch so gut wie nichts in den Altersklassen angeboten wird. Aufgrund eigener Erfahrungen in jeder Beziehung sehr angetan von den Langstaffel-Titelkämpfen in der Sportarena „Schöne Aussicht“ in Zella-Mehlis (Thüringen) fragte er bei Günter Karl nach, dem sehr engagierten Vorsitzenden des dortigen TSV. Und siehe da, der rührige, allenthalben und allerorten Lob für seine inzwischen mehrfach ausgerichteten Meisterschaften im Mehrkampf und Wurf-Fünfkampf mit Langstaffeln einheimsende Klub hat sich im Zusammenspiel mit dem Thüringer Leichtathletik-Verband (TLV) in der Landeshauptstadt Erfurt hochoffiziell für die Durchführung dieser beiden Titelkämpfe, wohlgemerkt für 2021, beim DLV mit der von ihm stets verlangten bürokratischen „belastbaren“ Absichtserklärung" beworben. Mit ihrer Falschaussage von Elsner via E-Mail konfrontiert, verstummte sinnbildlich die Frau mit dem 50 Kilogramm schweren Nachnamen. Nicht die landsmannschaftlich wahlweise angenommene feine hessische Art der gebürtigen Polin.

Morgen wird über die Bewerbungen beraten und befunden

Gerade deswegen für uns die Steilvorlage, gestern Nachmittag den heißen Draht zum männlichen Seniorensprecher Heiko Wendorf aus Neustädt in Thüringen glühen zu lassen, der nicht nur räumlich ganz nah am Geschehen und der Höhe der Zeit ist. Der umtriebige 50-jährige Wirtschaftsjurist zeigte sich (erwartungsgemäß) wesentlich besser informiert, konnte alles zuvor zur Sache Geschilderte bestätigen. Und darüber hinaus noch, dass morgen eine vom hohen Hause in Darmstadt koordinierte digitale Landesseniorenwarte-Konferenz über die rhetorische Bühne geht, die über die Bewerbung beraten und befinden wird.
Möglicherweise dürfen die Senioren und *innen am Ende gleich über drei diesjährige Meisterschaften in einer späten Saison jubilieren. LAMPIS bleibt selbstverständlich am Drücker. Versprochen!

Schauplatz und Termin für Senioren-DM 2021 sollen bereits feststehen

(Baunatal/Krefeld, 07. Juni 2021) Ob es beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) im Wolkenkuckucksheim in Darmstadt noch unter Gekodos (= Geheime Kommandosache) firmiert, ist uns nicht bekannt. Was wir jedoch bei unserer weithin sehr guten Vernetzung mit absoluter Bestimmtheit aus verschiedenen voneinander unabhängigen Quellen wissen, dass ein Hoffnungsschimmer am stockfinsteren Firmament der Senioren-Leichtathletik leuchtet. Es sollen im Jahr zwei von Corona tatsächlich Deutsche Einzelmeisterschaften für die Ü35-Generation stattfinden. Schauplatz und Datum sickerten mit dem hessischen Baunatal vom 10. bis 12.September 2021 ebenfalls bis zu uns durch. Soweit erst mal die aller Voraussicht nach höchst erfreuliche Nachricht.

Ein ziemlich wahlloses Streichkonzert

Weniger prickelnd hingegen, dass bei den wettkampfmäßig restlos „unterzuckerten“ Talenten von gestern und vorgestern zur Minimierung der Gesamt-Teilnehmerzahl deutlich unter 1.000 das Programm radikal gestutzt werden soll. Das heißt im „angedachten“ Klartext, dass von 17 Disziplinen derer „Sieben auf einen Streich“ dem kreisenden Rotstift zum Opfer fallen sollen. Als da wären: 200, 800, Hürdensprint, Langhürden, Hammerwurf, Stabhochsprung und 4 x 100-m-Staffel. Das wird bei den buchstäblich Betroffenen Heulen und Zähneknirschen sowie die Frage auslösen, ob es zu diesem „Modell“ keine Alternativen gab/gibt und hier das erwachsene Kind mal wieder mit dem Bade ausgeschüttet wird?! Keinen tieferen Sinn macht es beispielsweise die 200 Meter zu streichen, da die Aktiven mit dem 100-m-Sprint quasi identisch sind. Traditionell nicht so stark frequentiert sind der Hammerwurf und noch mehr der Stabhochsprung. Das Einsparpotenzial hier wie da ist also eher gering.

Letzte Wort sollte noch nicht gesprochen sein

Jedenfalls sollte das letzte Wort in dieser Hinsicht unter Einbeziehung der gewählten DLV-Seniorensprecher Lidia Zentner und Heiko Wendorf noch nicht gesprochen sein. Klar: Es allen recht zu machen, ist eine Kunst, die keiner kann (davon können wir auch ein Lied singen). Aber mehr oder weniger wahllos, unreflektiert und uneffektiv bestimmte Gruppen mit einem höchst bitteren Beigeschmack der Diskriminierung auszusondern, ist sicherlich auch keine gangbare, noch weniger akzeptable Lösung. Vielmehr denkbar wäre es, wie schon mal angedacht und von uns berichtet, eine „Gewaltenteilung“ der Titelkämpfe in Sprint/Lauf/Sprung einer- und Stoß/Wurf andererseits. Oder eine Heraufsetzung der mitunter für eine DM sehr großzügigen Normen.

Es gibt gewiss andere Lösungsmodelle

Doch was mische ich mich ein? Daran sollen gefälligst die haupt- und ehrenamtlichen Verantwortlichen gewissenhaft arbeiten. Dafür werden diese Dienstleister schließlich bezahlt respektive haben sich für bestimmte Aufgaben wählen lassen und damit ein ehrenvolle Pflicht zum Wohle ihrer Schutzbefohlenen zu erfüllen. Ein bisschen Engagement und Leidenschaft für die Sache sollte schon mit im Boot sein.

Beim DLV herrscht nach der DM mal wieder Friede, Freude, Eierkuchen

Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Braunschweig/Darmstadt/Krefeld, 07. Juni 2020) Machen wir es so kurz wie möglich und so lang wie nötig. Dies auch unter dem Aspekt, dass unserem gestrigen Zwischenresümee vom „Leuchtturmprojekt 2.0“, den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften der Männer/Frauen im Eintracht-Stadion in Braunschweig, vor „Papplikum“ und angeblich 2.000 echten Zuschauern pro Tag (Zweifel sind angebracht) nicht tiefschürfend neue Erkenntnisse als abschließendes Fazit hinzuzufügen wären. Doch, noch dies: Selbst die vermeintlichen Trümpfe stachen allzu selten. Einmal abgesehen von orange-blond, oder ist es blond-orange, eingefärbten schwarzen Haaren blieb sogar der mit Spannung erwartete Auftritt von Vorzeige-Athletin und Weitsprung-Weltmeisterin Malaika Mihambo von der LG Kurpfalz reichlich farblos.
Die, so sie den stattfinden, OIympischen (Nachhol-)Spiele vom 23.Juli bis 08.August 2021 in Tokio kommen für die mit sich und latenten Anlaufproblemen kämpfenden 27-Jährigen womöglich ein Jahr zu spät. Ein für ihre überragenden Fähigkeiten bester „Hüpfer“ von 6,62m – das war’s! Die Weltspitze ist ganz der Disziplin entsprechend weit enteilt, in der globalen Bestenliste 2021 rangiert die Badenerin auf einem geteilten 26.Rang (siehe Link).

Fachleute werden zu ausgemachten Vollidioten abgestempelt

Knallhart und ungeschminkt betrachtet gibt es mit Speerwerfer Johannes Vetter von der LG Offenburg nur einen ernsthaften Goldmedaillen-Kandidaten. So schaut’s aus! Bei realistischer Einschätzung und Vorgehensweise  wird es sich um die kleinste National-Mannschaft handeln, die der Dachverband DLV in Verbindung mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) jemals zu diesem Völkerfest des Sports entsandt hat. Wären da nicht die schönfärberischen Verlautbarungen aus der Kommandozentrale in Darmstadt. Die in der Überschrift mit „Annett Stein zeigt sich mit Ergebnissen bei DM zufrieden“ zitierte Chef-Bundestrainerin impliziert ihr tief angesiedeltes Anspruchsdenken (gegebenenfalls Glückwunsch dazu von dieser Stelle!) oder dass alle anderen vor Ort oder im Internet-Livestream den falschen Film gesehen haben. Und für den gleichermaßen hoffnungslos optimistischen Vorstandsvorsitzenden Cheik-Idriss Gonschinska ist es im typischen Denglish-Misch-Masch „noch eine early season“ (frühe Saison), die keine Rückschlüsse bis zur endgültigen Nominierung (29. Juni) zuließe.
Im Umkehrschluss: Andersdenkende Fachleute und Sportjournalisten wie ZDF-Reporter Peter Leissl („Es bleibt ein schales Gefühl von diesen Titelkämpfen“) oder der Deutschen Presse-Agentur („Düstere Aussichten des DLV für Tokio“) werden mithin indirekt zu ausgemachten Vollidioten abgestempelt.
Ja, so einfach ist das also. Das ändert indes rein gar nichts an der sich selber beantwortenden Frage: „Quo vadis“ (wohin gehst du) einstmals schöne und ruhmreiche deutsche Leichtathletik? Der Istzustand liegt schlussendlich bereits auf dem untrügerischen Präsentierteller der Ergebnisliste.
Redaktioneller Hinweis auf weitere Beiträge in den Fenstern Ergebnisse und Flurfunk!

Bei der DM Männer/Frauen war ziemlich viel Sand im Getriebe

(Braunschweig/Krefeld, 06. Juni 2021) Gewöhnen wir uns einfach daran, auch wenn uns der sehr von sich eingenommene Dach- und Fachverband mit dem Kürzel DLV etwas anderes vorgaukeln möchte: Die deutsche Leichtathletik ist längst nicht mehr das, was sie einmal war. Irgendwie sollte der Auftakt-Wettbewerb zur DM der Männer/Frauen mit dem unterbelichteten, völlig sinnfrei vorgezogenen Stabhochsprung des schöneren Geschlechts zumindest mit der gestrigen Fortsetzung Symbolcharakter haben. Es war nicht gerade ein Offenbarungseid, aber durchgängig betrachtet auch keine Offenbarung dieser zur größten Olympia-Qualifikation hochstilisierten dreitägigen Titelkämpfe im Eintracht-Stadion in Braunschweig vor auserlesenen (theoretisch) 2.000 Zuschauern. Allerdings drängte sich der Eindruck auf, und den ver- und übermittelte auch der ARD-Reporter im Internet-Livestream, dass es gestern mehr Pappkameraden als leibhaftige Menschen gewesen sind. So viel zum heimischen öffentlichen Interesse an der einstigen olympischen Kernsportart, bei der auf ein Kurzfazit komprimiert jede Menge Sand im Getriebe vorhanden war.

Oftmals schwaches Niveau in Spitze und Breite

Ein paar negative Schlaglichter, die Männer vorweg: Sieben so genannte Berufs- und Spitzensportler traten über 5.000 Meter an, zwei gaben auf, nach 14:26,32 Minuten passierte der Fünft- und Letztplatzierte die Lichtschranke; über 110m Hürden, wie andere mehr eine frühere deutsche „Schokoladen“-Disziplin, langten 14,52 Sekunden für den Finaleinzug (das gereicht manchem Zehnkämpfer nicht einmal zur Ehre); das lässt sich auch für den Hammerwurf der Männer konstatieren, bei dem lediglich einer die 70-Meter-Marke übertraf, der Achte gar unter 60 Meter blieb; ohne Überflieger Johannes Vetter ist es beim Speerwurf eben alles nix: 80,33 Meter genügten Julian Weber (USC Mainz) zum Sieg, der Sechste warf 65,84m und wieder lassen die Zehnkämpfer schön grüßen; der Dreisprung entpuppte sich als Wettbewerb der Kopfschüttler mit massenhaft ungültigen Versuchen und kargen Weiten, einschließlich Primus Max Heß (LAC Erdgas Chemnitz), der mit 16,51m (SBL 17,13m) im finalen sechsten Versuch Schadensbegrenzung betrieb, der Fünfte kam mit 14,99m auf eine international sehr gute Frauen-Weite.

Olympiasiegerin Ulrike Meyfarth biss mit ihrer Petition beim DLV auf Granit

Wären wir zugleich beim Stichwort. Ein Eigentor der Extraklasse schoss der DLV damit, die talentierte, 16-jährige Hochspringerin und Bestenliste-Erste Johanna Göring (1.92m) von Salamander Kornwestheim von einem DM-Start auszuschließen (wir berichteten). Obwohl sich die einstmals im selben jugendlichen Alter und derselben Höhe (damals Weltrekord) zur Olympiasiegerin gekürte Ulrike Meyfarth persönlich beim Verband mit einer Petition für deren Einsatz stark machte, durfte/musste Göring daheim am Notebook oder wo auch immer mit ansehen, wie der Titel mit indiskutablen 1,87m an Imke Onnen (Hannover 96) ging, ganz zu schweigen der niedrigen Höhen beim Rest vom traurigen Fest. Speerwerferin Kristin Hussong vom LAZ Zweibrücken hat mit ihren jüngsten 69,19m und konstant starken Leistungen den Erwartungshorizont zwangsläufig höher gelegt. Mit immer noch sehr ordentlichen 63,30m, aber auch viel Asche darunter, war sie sichtlich nicht zufrieden. Allerdings ein Trauerspiel, was sich hinter ihr auf den nächsten sechs Plätzen bis hin zu 46,51m abwärts darbot.

Bei viel Schatten gab es auch einige Lichtblicke

Ja und Halleluja, es war nicht alles schlecht bis „saumäßig“. Lichtblicke gab es derer auch. Da ist vor allem in Spitze und Breite in der Spitze der Dreisprung zu nennen. Ein Trio über 14 Meter, das kann sich auch unter internationalem Anstrich sehen lassen. Neele Eckhardt-Noack (LG Göttingen) gewann mit 14,26m (12. Platz in der aktuellen Weltbestenliste) vor den mit 14,11m weitengleichen Kristin Gierisch (TuS Bayer 04 Leverkusen) und Maria Purtsa vom LAC Erdgas Chemnitz. Der nächstbessere Versuch entschied mit 13,98 zu 13,85m für die Leverkusenerin.

Sara Gambetta nicht dermaßen souverän wie erwartet

Kugelstoßerin Sara Gambatta vom SV Halle durfte sich als ehemalige Siebenkämpferin über ihren ersten DM-Titel in der auserkorenen Spezial-Disziplin freuen. Ein Selbstläufer wurde es für die in dieser Saison auf 18,86m verbesserte 28-Jährige trotz Abwesenheit von „Quarantäne-Frau“ Christina Schwanitz nicht. Dafür sorgte sie einerseits mit „nur“ 18,31m selber und zwei junge „wilde“ Drehstoßerinnen unmittelbar hinter ihr auf den Medaillenrängen mit jeweils persönlichen Bestleistungen jenseits 18 Meter. Übrigens auch „ex aequo“ mit 18,13m. Katharina Maisch (*1997) vom LV 90 Erzgebirge hatte gegenüber Yamisi Ogunleye (*1998) von der MTG Mannheim mit 17,90 zu 17,53m die nächstbeste Weite aufzuweisen. Doch insbesondere den nicht einfachen Namen der im letzten Durchgang ihren bisherigen „Hausrekord“ von 17,65m um 48 Zentimeter steigernde, sich wie eine Schneekönigin mit Sturzbächen von Tränen freuende Badenerin sollte man sich merken. Sie gefiel nicht nur durch ihre feine technische Klinge, sondern auch keine träge Masse mit sich herumschleppenden sehr athletischen, austrainierten Figur.  
Alle Zeiten, Höhen, Weiten unter diesem Link. Heute geht es ab 13.54 Uhr im ZDF-Livestream weiter.