Marcel Kunkel ragte beim Werfertag im Wartbergstadion heraus

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(Alzey/Krefeld, 20. März 2017) Mit den Wetterprognosen ist das so eine Sache. Wenn auf etwas Verlass ist, dass darauf allzu häufig kein Verlass ist. Abgeschreckt vom vorhergesagten Regen sind einige angemeldete Athleten/innen dem Werfertag des TV Alzey am vorigen Samstag im Wartbergstadion ferngeblieben. Die vorzeitige Dusche von Mutter Natur stellte sich jedoch erfreulicherweise nicht ein. Allerdings gab es heftigen, zudem kalten Wind zu beklagen. Gleichwohl zeigte sich Veranstaltungsleiter Lutz Caspers per Saldo mit der sportlichen Ausbeute zufrieden. Dies umso mehr, als einige Werfer/innen, nicht nur aus Alzey, direkte Schützlinge von ihm sind.
Obschon noch ein wenig platt von harten Krafteinheiten unter der Woche wuchtete Marcel Kunkel (*1972) vom USC Mainz den 7,26 Kilo schweren Hammer in der M45 auf 53,38 m. Lokalmatador Udo Giehl (*1959) vom gastgebenden Klub warf in der M55 vier Wochen nach seinem Bruch des dicken Zehs 44,48 m, trumpfte danach mit einem technisch geglückten Versuch im Gewichtwurf von 17,42 m auf. Damit pulverisierte er förmlich seine vorherige Bestleistung.
Einen ordentlichen Einstand in die  M80  feierte „Mr. Eisenfaust“ Heinz Janson (*1937) vom TV Gross-Gerau, der sich über 38,23m im Hammerwurf und 16,01m  mit dem Wurfgewicht freute. Der unverwüstliche Gerhard Zachrau (*1949) von RKS Phoenix Mutterstadt zeigte sich einmal mehr von seiner besten Seite. Ungeachtet einiger gesundheitsbedingter Einschränkungen beim Wintertraining bot er in der M65 mit 42,70 und 15,64m ein starkes Doppel. Sein Glanzstück lieferte er freilich mit dem noch spontan ins Programm genommenen Diskuswurf ab, wo er die 1-Kilo-Scheibe auf 45,27m schleuderte. Trotz schwieriger Windverhältnisse.
Und schließlich ging der Organisator noch selber in „die Bütt“. Aufgrund von Knieproblemen lediglich mit einer Drehung werfend, überraschte sich Lutz Caspers (*1943) mit auch international bemerkenswerten 19,38m im Gewichtwurf der M70.