Teilnehmerlisten für Nordrhein "Open" schon online

(Aachen/Duisburg/Krefeld, 16. Mai 2014) Schnell, schneller, LVN! Meldeschluss für die Offenen Nordrhein-Meisterschaften der Senioren ab M/W 30 am 31. Mai 2014 im Aachener Waldstadion war der 12. Mai. Bereits seit gestern sind die Teilnehmerlisten nach Vereinen und Wettbewerben/Klassen auf der Netzseite des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein (LVN) mit Sitz in Duisburg online. Chapeau! Da können sich andere Institutionen und Vereine getrost eine dicke Scheibe von abschneiden. Einen Wermutstropfen gibt es dennoch, der freilich nicht den Machern in der Montanstadt anzulasten ist: Das zahlenmäßige Niveau, wobei Masse nicht zugleich Klasse bedeutet, liegt mit 350 Gemeldeten bei rund doppelt so vielen Starts etwa 20 Prozent unter dem der Vorjahre. Dies ist vermutlich der Tatsache geschuldet, dass die gastgebende Kaiser- und Bäderstadt im Drei-Länder-Eck Deutschland - Niederlande - Belgien den so ziemlich westlichsten Punkt unserer Republik darstellt (von wegen Herbert Grönemeyers Bochum tief im Westen), mithin manch eine/r die relativ lange An- und Abreise scheut. Sicherlich ein weiterer Grund dafür, dass die offene Ausschreibung sich nicht als Renner erwies. Zwölf Aktive aus der Pfalz, dem Rheinland und Westfalen – das war’s. - Hier geht es zu den Teilnehmerlisten.   

Robert Harting bass erstaunt bereits Senior zu sein

(Mainz/Wiesbaden, 16. Mai 2014) Auf der Facebook-Seite von Diskuswerfer Robert Harting (*1984) aus Berlin hatte ich den Link der vorjährigen Veranstaltung in Wiesbaden veröffentlicht. Hier wünschte ich ihm und den anderen für das diesjährige Treffen wieder gute Leistungen. Mit dem Blick aus meinem Fenster gen Mainzer Himmel trübte sich dieser, wurden die Wolken immer dunkler. Als sich die ersten Tropfen ansagten, dachte ich, wie Robert auch auf seiner Seite bemerkte, was für ein Sch...wetter.  Mein Schnupfen, die Erkältung, der Husten, alles gute Gründe, um ins Bett zu gehen, statt nach Wiesbaden zu fahren. Das hatte ich auch geschrieben. Nicht nach Wiesbaden, sondern ins Bett wegen solch' einer Lappalie? Neee, geht gar nicht, denke ich und fahre schnell die paar Kilometer, genau zwölf, ins Nachbarland Hessen.
Beim Aufwärmen der Diskus-Kandidaten hinter „Gitter“ neben dem Wurffeld sah mich der wurfgewaltige Robert. „Ich dachte, Du würdest im Bett liegen“, meinte er. ,Ich habe Tee getrunken... bis ich wieder gesund war. Jetzt bin ich fit', antwortete ich ihm. Dann sagte ich ihm noch, dass er seit diesem Jahr schon zur Seniorenklasse M 30 gehört. Das war ihm noch nicht bewusst, sah er mich bass erstaunt an. Als ich ihn dann noch nach der Bestleistung in dieser Altersklasse fragte, hörten die anderen wie Martin Wierig, Markus Münch und Daniel Jasinski neugierig zu. Die Antwort schob ich gleicher selber hinterher: Der deutsche Rekord liegt bei 71,50 Meter! Geworfen von Lars Riedel (*1967), just hier in Wiesbaden, vor nunmehr 17 Jahren am 03. Mai 1997.
Seine Kameraden lachten dann natürlich… Robert, der alte Knabe, schon bei den Senioren. Und dann noch so eine Bestleistung, die über seiner eigenen in der Männer-Klasse (70,66 Meter) liegt.
Da muss er sich aber noch gewaltig anstrengen, der Rooobert!

Redaktionelle Anmerkung: Heinz Engels (*1934) vom USC Mainz ist selber Werfer mit Schwerpunkt Speer, hat von diesem Meeting auch ein professionell gefertigtes, 30-minütiges Video mit Ton und Text unter diesem Link ins Netz gestellt.

Sportsch(l)au: Der Mythos vom Verdauungsschnaps

(Köln/Krefeld, 14. Mai 2014) Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“ an. Mit seiner freundlichen Genehmigung werden wir in loser Folge diese Beiträge veröffentlichen, wobei wir aus Platzgründen gelegentlich den Sinn wahrende Kürzungen vornehmen. Das ist nunmehr das 50. Kapitel zu diesem Themenkomplex, mithin die Jubiläumsausgabe. Begonnen hat es am 28. August 2011 mit dem Beitrag „Sportler leben im Schnitt acht Jahre länger“. Als wir uns seinerzeit via E-Mail das Okay von Froböse einholten, saß er gerade bei einem Cappuccino auf einer Terrasse in der Toskana und war verständlicherweise bester Dinge.
„Nach einem leckeren, womöglich opulenten Essen schnell noch einen kleinen Verdauungsschnaps. Das ist eine lange gepflegte Tradition. Auf Familienfeiern und im Restaurant wird er völlig selbstverständlich nach dem Essen als mutmaßlicher ,Fettspalter' serviert.
Er soll die Verdauung anregen und gegen das Völlegefühl wirken. Doch Schweizer Wissenschaftler fanden schon vor einiger Zeit heraus, dass der Alkohol sogar verdauungshemmend ist. Bei einer Studie verzögerte sich die Verdauung derer, die einen Schnaps tranken, deutlich gegenüber den Probanden, die nur Wasser und Tee konsumierten.
Deshalb mein Tipp: Runden Sie einen Abend voller kulinarischer Genüsse lieber mit einem Spaziergang ab, als mit einem sprichwörtlichen Verdauungsschnaps. Durch die körperliche Bewegung wird der Parasympathikus im Gehirn aktiviert. Dieser sorgt für Entspannung, die Förderung regenerativer Prozesse und einer Verbesserung der Darmmotorik. So können Verdauungsprozesse im Darm schneller ablaufen. Das erklärt auch, warum unsere Vorfahren, die ,Jäger und Sammler', keine Verdauungsprobleme hatten. Denn Bewegungsmangel und Grappa gab es zu ihrer Zeit nicht!“, so Prof. Dr. Ingo Froböse.

DSL: Ex-Boxer "Sir" Henry Maske neuer Werbebotschafter

(Krefeld, 15. Mai 2014) Zufälle gibt es, die… Ein geschlagenes halbes Jahr hatte sich in der Berichterstattung bei der mit großem medialem Getöse Anfang November 2013 vorgestellten Deutschen Sportlotterie (DSL) nichts getan. Selbst der ursprüngliche Starttermin Februar 2014 verstrich ungerührt ohne ein Nachhaken der Presse. Nicht dass wir da einen Zusammenhang konstruieren wollten, Tatsache ist jedoch: kaum hat Lampis am 12. Mai 2014 über das erheblich ins Stocken geratene Projekt geschrieben, stand gestern ein Beitrag zu diesem Thema in der Krefelder Lokalausgabe der Rheinischen Post. Der Aufhänger: der ehemalige Box-Weltmeister „Sir“ Henry Maske (im Bild) wurde bei einem Besuch der einstigen Samt- und Seidenstadt als neue Werbe-Lokomotive der DSL präsentiert. Ferner war dem Beitrag zu entnehmen, dass die Gründerväter, der finanzstarke Krefelder Unternehmer Gerald Wagener und Diskuswurf-Ikone Robert Harting aus Berlin, weiterhin im Boot sitzen und nunmehr mit einem Start im September gerechnet wird. Dieses Jahres, wohl gemerkt. Beruhigend. Nicht zuletzt für die Spitzensportler, die Zweck und Sinn entsprechend aus diesem Topf handfest finanziell unterstützt werden sollen.       

5. Lampis-Werfermeeting wirft seine Schatten voraus

(Krefeld, 13. Mai 2014) Es ist zwar noch eine kleine Weile hin. Aber da bekanntlich die Zeit rast ein guter Grund, noch einmal – und nicht das letzte Mal – auf unser 5. Lampis-Werfermeeting an Christi Himmelfahrt (29. Mai 2014) im Bayer-Sportpark in Krefeld-Uerdingen aufmerksam zu machen. Athleten haben verständlicherweise gerne Planungssicherheit. Veranstalter allerdings auch. Denn bei rechtzeitiger Meldung können sie, in diesem Falle wir, besser auf die Gegebenheiten eingehen und, falls nötig, den Zeitplan entsprechend anpassen. Schließlich sind wir als vom Wurf kommende Organisatoren daran interessiert, dass jeder seine bestmögliche Leistung abrufen kann. Müßig zu erwähnen, dass die Anlagen für Kugel, Diskus und Hammer bestens präpariert sein werden. Einen Pakt mit Petrus für ein den Werfern/innen genehmes Wetter haben wir ebenfalls geschlossen. Jetzt muss er „nur“ noch greifen. Auch das ganze Drumherum bis hin zu einem Catering bei Biergartenatmosphäre wird hoffentlich keine Wünsche offen lassen.
Es ist ein offenes Geheimnis, dass jeder Ausrichter lauthals Hurra schreit, wenn er bei Einnahmen und Ausgaben mit dem Bauch vor den Tisch kommt, also eine schwarze Null schreibt. Durch jede Menge Eigenleistung im F
amilien- und Freundeskreis versuchen wir die Kosten so übersichtlich wie möglich zu gestalten und re-investieren bei zu erwartenden Überschüssen ausnahmslos in Ehren- und Sachpreise für die Aktiven. Maßstab dazu ist unter anderem ein faires, altersunabhängiges System nach „Results Model 2010“ von Bernd Rehpenning. Vorab eine Auslese von namhaften Athleten der Szene, die ihr Kommen bereits zugesagt haben. Die Reihenfolge stellt keine Rangfolge dar, und natürlich „Ladies first“: Jutta Steinhanses-Kordt, Rolf Griesberg, Reiner Görtz, Jan van Hooft (NL), Hermann Huppertsberg, Klaus Kynast, Gerd Sieben, Johann Stein, Ralf Unger, Hans Josef Weitz.
Alle weiteren Details zur Ausschreibung in unserem Fenster „Veranstaltungen“.