LVN lädt zur Seniorentagung 2014 ins Haus der Verbände ein

(Duisburg/Krefeld, 04. November 2014) Wenngleich diese Meldung nur einen überschaubaren Teil unserer täglichen Besucherzahl jenseits der 1.000er-Grenze unmittelbar angeht, interessiert es womöglich alle anderen, was sich so rundherum in der Szene bewegt. Nach gutem Brauch und alter Väter Sitte laden der Leichtathletik-Verband Nordrhein (LVN) und namentlich seine Senioren-Wettkampfsportwartin Gisela Stecher (im Bild) am Mittwoch, 12. November 2014, 18 Uhr ins Haus der Verbände nach Duisburg-Wedau zur Seniorentagung 2014 ein. Auf der Agenda stehen sieben Tagesordnungspunkte. Darunter Berichte aus den Gremien des DLV, an denen Stecher teilnahm, Rückschau auf die Seniorenveranstaltungen dieses sowie Ausblick auf jene des kommenden Jahres. Weitere Themenvorschläge können aus den Reihen der Aktiven eingebracht werden und sind spätestens mit der erforderlichen Anmeldung zur Tagung (Meldeschluss 05. November 2014) bei Petra Bous vom LVN einzureichen. Alle weiteren Details unter diesem Link.
Es versteht sich am Rande, dass nicht nur unter dem allseits beliebten Punkt „Verschiedenes“ ein reger Gedankenaustausch erwünscht ist. Das wird sich auch beinahe zwangsläufig ergeben. Da sei nur an die umstrittene – und glücklicherweise wieder verworfene – Neuverunstaltung (kein Schreibfehler!) der guten, bewährten Deutschen Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM), jetzt Team-DM Senioren, erinnert.

"Krone der Schöpfung" wird heute mit Weltmännertag gefeiert

(Krefeld und die Welt, 03. November 2014) Hallo Jungs, alle mal aufgepasst! Denn heute geht es beim im Jahre 2001 eingeführten Internationalen Männertag (Men’s World Day) ausschließlich um uns. Kann nicht schaden, daran zu erinnern, dass wir das starke Geschlecht und die eigentliche „Krone der Schöpfung“ sind. Schlussendlich soll Eva der Bibel nach aus einer Rippe von Adam entstanden sein. Nicht nur, aber auch durch Alice Schwarzer, der Herausgeberin von „Emma“ und als vermeintlich moralische Instanz unlängst durch Steuerhinterziehung in die Schlagzeilen geraten, ist die Emanzipation der Frauen dermaßen weit fortgeschritten, dass man(n) sich mitunter im falschen Film wähnt. Ohne deshalb gleich ein Macho zu sein. Musiker, Sänger und Schauspieler Herbert Grönemeyer widmete sicherlich nicht von ungefähr in seinem bereits 1984 erschienenen Album „4630 Bochum“ unserer Spezies den Titel „Männer“. Beinahe eine Hymne (Text unter dem Link einzusehen).
Wenn’s andere nicht tun, feiern wir uns halt selber. Wenigstens einmal im Jahr. Die Mädels machen es mit einem Weltfrauentag (08. März) schließlich auch.

Fehlerteufel schlich sich bedauerlicherweise in unsere Kolumne ein

(Krefeld, 02. November 2014) Mitunter scheint es geboten das Archiv, statt des Gedächtnisses zu bemühen. In der sonntäglichen Kolumne ist uns ein Fehler unterlaufen, den wir nicht einfach klammheimlich berichtigen woll(t)en, als habe es ihn nie gegeben. Es änderte letztlich nichts an der wesentlichen Aussage des Beitrages. Doch nicht die Titelkämpfe der Geher fanden im Rahmen der Deutschen Senioren-Meisterschaften im Wurf-Fünfkampf in Baunatal statt, sondern die in den Langstaffeln. Freilich wurde auch das seinerzeit als sehr unglückliche Gemengelage empfunden.
Auf unseren Lapsus machte uns in seiner unnachahmlich charmanten Art Hammerwerfer Jochen Peus aus Bochum aufmerksam. Er ist einer der wenigen verbliebenen Sympathisanten des DLV im Seniorenbereich. Jedenfalls erweckt er den Eindruck. Untertänigsten Dank! Und weiter so, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Lampis freut sich über jede aktive Mitwirkung an unserem Online-Medium.

Deutsche Sportlotterie will baldmöglich Sieger und Gewinner machen

(Krefeld, 03. November 2014) Was lange währt, wird endlich gut. Fast. Es geht gaaanz langsam voran bei der auf Initiative vom neuen „Herrn der Ringe“ (früher Lars Riedel), dem Weltklasse-Diskuswerfer Robert Harting (*1984) vom SCC Berlin, und dem Krefelder Unternehmer Gerald Wagener ins Leben gerufene Deutsche Sportlotterie (DSL). Sie wird in den nächsten Tagen mit ihrer etwa 15-köpfigen Administration nach Fertigstellung der Umbaumaßnahme von „Haus Schönhausen“ in die denkmalgeschützte Villa im Schönhausenpark gegenüber dem Krefelder Zoo im Ortsteil Bockum einziehen (nebenbei bemerkt nur 400 Meter von meinem Wohnsitz entfernt). Allerdings wird sie immer noch nicht an den Start gehen können. Obwohl schon lange auf den Weg gebracht, fehlt weiterhin die Befreiung vom Werbeverbot im Fernsehen und Internet. Ohne die macht es keinen Sinn, kann die Lotterie keiner breiteren Öffentlichkeit bekannt und schmackhaft gemacht werden.
Regelmäßigen Besuchern von Lampis, den anderen schon, muss nach mehrfacher Berichterstattung nicht mehr erklärt werden, dass sich die DSL, ähnlich wie die Stiftung Deutsche Sporthilfe, auf die Fahne geschrieben hat, den Spitzensport zu fördern. Rund 30 Prozent der Einnahmen sollen nach Abzug aller Kosten, immerhin müssen nach dem Lotteriegesetz 31 Prozent als Gewinne an die Spieler ausgeschüttet werden, dahin fließen. Daher lautet der Slogan des vordergründig gemeinnützigen Unternehmens nicht von ungefähr: Wir machen Sieger und Gewinner.
Bleibt nicht zuletzt im Interesse der Sportler zu hoffen, dass es möglichst bald mit den Losen zu 2,50 Euro losgeht und das neue Spielobjekt von ungeheuer vielen „Mini-Sponsoren“ wahr genommen wird.

Eine falsche Botschaft, mithin eine Falschmeldung vom "Märchenonkel"

Kolumne

Das Wort am Sonntag

(Darmstadt/Erfurt/Krefeld, 02. November 2014)
Viele Leichtathleten der drei klassischen Fraktionen Lauf, Sprung, Wurf haben ein ambivalentes Verhältnis zum Gehen – als Wettkampf-Disziplin, wohlgemerkt. Da möchte ich mich nicht ausschließen. Allerdings begebe ich mich damit ausnahmsweise in höchste Kreise: Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) mit Sitz in Darmstadt offenbar auch. Er schiebt die nationalen Titelkämpfe der Geher mit einer nicht zu übersehenden Lieblosigkeit mal da und mal dort hin. Gerade so, wie es ihm respektiven seinen Machern in den Kram passt. In dieser Freiluftsaison waren sie erstmals Anhängsel bei den Deutschen Senioren-Meisterschaften im Wurf-Fünfkampf in Baunatal, was nach Verlautbarungen der mutigen Beobachter und Aktiven aus beiden Lagern als überaus unglücklich empfunden wurde. Selbst vom siebenmal chemisch gereinigten und weichgespülten Senioren(ver)sprecher Alfred Hermes aus Jülich auf seiner Verharmlosungsnetzseite. Kurz und knackig auf den Punkt gebracht: Das war ungefähr so passend wie ein Jeansanzug zum noblen, ausgesprochen elitären Ball in der Dresdner Semperoper der Betuchten und Bepelzten unserer Republik, wo Bassbariton und Moderator Gunther Emmerlich oder wer auch immer zum Tanz in sündhaft teurer Abendrobe bittet.
Nun erfährt der (ebenfalls) bass erstaunte Leser gestern in der Senioren-Spielecke im Internet-Portal des Dachverbandes neben der monatlich wiederkehrenden unvermeidlichen Anti-Doping-Newsletter von „Märchenonkel“ Karl-Heinz „Flunker“ Flucke (im Bild) aus Berlin, einem glühenden Verehrer des Gehsports (ist auch leichter für den Hobby-Fotografen zu knipsen, da sie sich nicht so schnell und natürlich bewegen), eine neue Variante für die Meisterschaften 2015 unter dem Hallendach. Waren die der Geher in den Vorjahren bei den Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften der Männer/Frauen integriert, sollen ihre Titelkämpfe nunmehr „wieder im Rahmen der Senioren-Hallen-DM“ ausgetragen werden. Konkret: Alle Altersklassen werden am Freitag, 27. Februar 2015 ab 18 Uhr in der Erfurter Steigerwaldhalle ihre Gehwerkzeuge für die Wettbewerbe auf dem 200-m-Kunststoff-Oval schnüren. Damit sind sie jedoch weder integriert, noch tragen sie ihre Titelkämpfe im Rahmen von irgendwas aus, sondern sind endlich für sich oder allenfalls die Vorhut. Denn die Senioren-DM findet laut Rahmen-Terminplan des DLV vom 28. Februar bis 01. März 2015 statt. Wie stets in den letzten Jahren an einem Samstag und Sonntag. Gell, Herr Flucke. Immer schön an die Fakten halten. Wenn’s auch schwer fallen sollte.
In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag und eine erlebnisreiche 45. Kalenderwoche! Sportler/innen sollten es locker schaffen, dem berüchtigten November-Blues keine Chance zu geben.