Endlich erhielt die Deutsche Sportlotterie ausstehende Werbeerlaubnis

(Krefeld, 07. November 2014) Offenbar hat die bundesweit im bedruckten und digitalen Blätterwald öffentlich gemachte Mahnung ihre Wirkung nicht verfehlt. Die von Weltklasse-Diskuswerfer Robert Harting vom SCC Berlin und dem Krefelder Unternehmer Gerald Wagener ins Leben gerufene Deutsche Sportlotterie (DSL) mit Sitz in Krefeld hat nun auch die letzte Hürde genommen. Nach monatelanger Wartezeit wurde die noch ausstehende Werbeerlaubnis endlich erteilt. Die Lizenz nach dem deutschen Rennwett- und Lotteriegesetz lag bereits Anfang Juni vor, sind sinnlos fünf Monate durch den wieder einmal lahmen Amtsschimmel ins Land gegangen. Mit den entsprechenden vor zuschaltenden werberischen Maßnahmen auf „allen Kanälen“ will die DSL zum Beginn der Fußball-Rückrunde Ende Januar 2015 an den Start gehen. Das einzelne Los wird 2,50 Euro kosten. 31 Prozent der Einnahmen fließen an die Gewinner zurück, 30 Prozent in die Förderung der Top-Athleten aus allen Sportarten. Erklärtes hohes Ziel ist es, die derzeitige Grundförderung der Stiftung Deutsche Sporthilfe von 300 auf bis zu 1.000 Euro monatlich zu erhöhen. Das setzt allerdings voraus, dass das neue Glücksspiel mit gemeinnützigem Charakter auf breiter Front von der spiel- und spendenwilligen Bevölkerung angenommen wird, damit der plakative Slogan „Wir machen Sieger und Gewinner“ auch greifen kann.

NRW-Open im Winterwurf: 89 Gemeldete aus 57 Klubs mit 225 Starts

(Duisburg/Leichlingen/Krefeld, 06. November 2014) Noch schneller als wir damit gerechnet hatten stellte der Leichtathletik-Verband Nordrhein (LVN) mit Sitz in Duisburg die gemeldeten Werfer/innen für die Offenen NRW-Seniorenmeisterschaften im Winterwurf am 15. November 2014 in Leichlingen ins Netz. Konkret: Gerade mal zwei Tage nach Meldeschluss (03.11.) gestern gegen 12.30 Uhr. Da kommt gleichermaßen Freude bei den Startwilligen und Liebhabern der Statistik auf. Aber auch beim gastgebenden LVN mit Wettkampfreferentin Petra Bous und Senioren-Wettkampfsportwartin Gisela Stecher. Für die erstmals externen, am 12. Januar 2014 im Rahmen der Westdeutschen Hallen-Meisterschaften in Düsseldorf ausgefallenen Titelkämpfe können sich 89 Gemeldete aus 57 Vereinen mit insgesamt 225 Starts mehr als sehen lassen. Immerhin 19 potenzielle Teilnehmer/innen wollen alle fünf Disziplinen für die inoffizielle Fünfkampf-Wertung (kein Meisterschaftswettbewerb wie auch Kugel und Gewichtwurf) bestreiten. Darunter außer Konkurrenz die Niederländer Jan Titulaer (*1947) und Frans Klep (*1948), beide von Swift Atletiek Roermond, die damit für einen Hauch von internationalem Flair sorgen werden. Später gehen wir in einer kleinen Vorschau noch etwas näher auf diese letzten Meisterschaften der Freiluftsaison 2014 ein.

Lampis einmal mehr als Leit- und Leidmedium - aktuell für den DLV

Glosse

Neben der Spur

(Darmstadt/Krefeld, 05. November 2014) Lampis wurde einmal mehr seinem Ruf als Leit- und Leidmedium gerecht. Diesmal wieder für den DLV. Was zudem beweist, dass wir dort ernst und wahr genommen werden. Aber wir helfen gerne. Da ist es völlig schnuppe wem. Rückblende! In unserer letzten Sonntagskolumne „Eine falsche Meldung, mithin eine Falschmeldung vom ,Märchenonkel’“ hatten wir darauf hingewiesen, dass die angeblich auf den 27.Februar 2015 terminierten nationalen Titelkämpfe der Geher keineswegs im Rahmen der Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften mit Winterwurf am  28.Februar und 01.März 2015 in Erfurt stattfinden würden, sondern allenfalls als Vorhut derselben ganz für sich alleine. Wie unser regelmäßiger Lampis-Besucher, Hürdensprinter und Regelexperte Dieter Tisch aus Ludwigshafen heute entdeckte, wurde diese entsprechende Passage mit 27.Februar nunmehr heimlich, still und leise aus der entsprechenden Meldung in der „Oldiethek“ auf der Verbandsnetzseite heraus genommen und das Gehen jetzt tatsächlich in die Hallen-DM integriert. Gerade so, als sei es nie anders gewesen. Das ist natürlich ganz schlechter Stil und eine Veräppelung der Leser. Erreicht aber ohnehin nicht mehr all jene, die bereits die für sie richtige Falschmeldung zur Kenntnis genommen haben. Die wenigen, die es vielleicht nochmals lesen sollten, Dieter sei Dank (!), werden jedoch glauben beim Original einer Fata Morgana aufgesessen zu sein. Das hätten wir damit auch geklärt, so sie uns wiederum lesen. Verstanden?
Niemand ist perfekt. Da schließen wir uns zähneknirschend ein. Aber zu seinen Fehlern sollte der jeweilige Verursacher, namentlich Karl-Heinz "Flunker" Flucke (im Bild) aus Berlin, mannhaft stehen. Das haben wir just im Anschluss an die besagte Kolumne auch getan.

Anmerkung der Redaktion: Diesen für das Fenster "Flurfunk" gedachten Beitrag stellen wir zunächst in die unsere Seite aufmachende Rubrik "Nachrichten".

Wintertraining: Anschauung zur Zauberformel Hilfe zur Selbsthilfe

(Bad Honnef/Nordhorn/Krefeld, 06. November 2014) Bekanntlich muss das Eisen geschmiedet werden, solange es noch heiß ist. Machen wir also den vorsorglich schon einmal angekündigten Nachdreher zu unserem gestrigen Beitrag zum Wintertraining. Da haben wir einige Anregungen bekommen, die sich unter der Zauberformel „Hilfe zur Selbsthilfe“ zusammenfassen lassen. Stellvertretend seien folgende erwähnt, da sich manches auch wiederholt: Kugelstoßer, Werfertag-Veranstalter, Lampis-Mitglied und Jung-Sechziger in Lauerstellung Roland Wattenbach (*1955) vom TV Eiche Bad Honnef hat(te) gleich mehrere praktische Angebote zum Kraft- und Techniktraining mit zum Teil wissenschaftlich fundierten Ansätzen im Köcher. Roland ist im richtigen Leben promovierter Physiker und als solcher Geheimnisträger. Glücklicherweise gilt das nicht für sein mit großer Passion ausgeübtes sportliches Hobby. Wurf-Allrounder Holger Gellink (*1970) vom LC Nordhron wies uns auf vier Trainingsvideos vom ehemaligen dreifachen Kugelstoß-Weltmeister Werner Günthör (*1961) aus der Schweiz hin. All dies haben wir im Fenster „Internetseiten“ als Linksammlung unter dem pauschalen Begriff „Trainingslehre“ hinterlegt. Das wird bei geeigneten Entdeckungen zur Thematik sukzessive ergänzt. Grundsätzlich kann jedoch konstatiert werden, dass sich im Netz einiges finden lässt. Da muss halt jede/r für sich selektieren, was für sie/ihn sinnvoll ist oder im Zweifelsfalle eben nicht.

Häufig gilt es beim Wintertraining neue Reize und Impulse zu setzen

(Krefeld, 05. November 2014) Mit individuellen kleinen Abweichungen beginnt klassischerweise in diesen Tagen nach einer Phase der aktiven Erholung das Wintertraining. Für all jene, die eine Hallensaison einplanen, mit einer zusätzlichen Periodisierung auf die entsprechenden Wettbewerbe. Diese Zweigleisigkeit kompliziert die Planung zwangsläufig. Es sei denn, die Wettbewerbe werden beiläufig als Abwechselung vom Trainingseinerlei zu Testzwecken mitgenommen. Egal wie: Senioren/innen sind in aller Regel Autodidakten wider Willen und wurschteln nach ihren jahrelangen Erfahrungen vor sich hin. Kann, muss aber nicht dauerhaft funktionieren. Wer hätte es gerade im fortgeschrittenen Leistungssportalter nicht schon erlebt, dass er sich, ohne großartig etwas geändert zu haben, in den Keller trainiert? Da fabuliere ich nicht über des Kaisers Bart, mache eine solche Phase gerade selber durch.
Klar, dass in einem solchen Fall die Notbremse gezogen werden muss und alles auf den Prüfstand gehört. Es gilt neue Reize und Impulse zu setzen. Oft reichen die eigenen Erfahrungen nicht aus, ist eben ohne Trainer guter Rat „teuer“. Und vor allem: Wo bekomme ich ihn her? Immerhin gibt es den guten Freund Internet. Es lässt sich einiges googeln. In diesem Zusammenhang bin ich auf eine interessante Abhandlung von Jean-Pierre Egger (*1943) gestoßen. Insider werden wissen, dass der Eidgenosse selber Kugelstoßer (20,25 m) und Diskuswerfer (57,42 m) war, sich mehr noch nach seiner Karriere einen Namen machte als Kugelstoß-Trainer des dreifachen Ex-Weltmeisters Werner Günthör (*1961) aus der Schweiz, Bestleistung 22,75 m, sowie aktuell der Neuseeländer Valerie Adams (*1984), BL 21,24 m, und Jacko Gill (*1994), BL 20,70 m (7,26 kg), 23,00 m (6 kg), 24,45 m (5 kg). Der Mann weiß also, wovon er schreibt. Die Sache hat allerdings einen Haken: Es fehlen praktische Beispiele, dieser „Ratgeber“ ist zu allgemein-theoretisch gehalten. Wer kann andere, spezifischere Quellen nennen, die wir liebend gerne weitergeben?