10. Hallen-EM mit 2.409 gemeldeten Athleten aus 44 Nationen

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(Lausanne/Torun/Krefeld, 24. Februar 2015) Offenbar handelte es sich um eine äußerst schwere Geburt. Wie so ziemlich alles, was mit den 10.Hallen-Europameisterschaften mit Winterwurf der Ü-35-Generation vom 23. bis 28. März 2015 im polnischen Torun in Zusammenhang steht. Erst geschlagene drei Wochen nach Meldeschluss veröffentlichte die European Masters Athletics (EMA oder immer noch EVAA) mit Sitz in Lausanne (Schweiz) gestern auf ihrer Netzseite die Meldezahlen für diese unter keinem guten Stern stehenden Jubiläumstitelkämpfe. Danach haben 2.409 Athleten (1.765 Männer, 644 Frauen) aus 39 kontinentalen und fünf außereuropäischen (!) Nationen (Argentinien, Australien, Chile, Kanada, USA) ihre Nennungen abgegeben. Aus dem genannten Quintett ist es buchstäblich nur eine Handvoll. Aber es hätte doch etwas, wenn ein Südamerikaner tatsächlich Europameister würde. Gewissermaßen reif fürs Kuriositätenkabinett. Nebenbei bemerkt darf das Lokale Organisationskomitee (LOC) nach den immer noch geltenden Statuten der EVAA keine Meldungen von Aktiven annehmen, deren Land nicht der EMA/EVAA angehört. Aber das haben wir schon bei früherer Gelegenheit thematisiert. Kann dennoch nicht schaden, den EMA-Präsidenten Kurt Kaschke aus Freudenstadt im Schwarzwald daran zu erinnern. Wie an die immer noch ausstehende Antwort, ob Teilnehmern wahrhaftig eine Disqualifikation droht, wenn sie nicht im aktuellen Leibchen ihres nationalen Verbandes aufschlagen? Bevor es noch irgendwo im Schnee an seinem Haushang am „Kniebis“ (das ist ein 960 Meter hoher Bergrücken) stecken bleibt.