Wolfgang Ritte stellte seinen 40. Senioren-Weltrekord mit dem Stab auf

(Ludwishafen, 31. Januar 2015) Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks spult Stabhochspringer Wolfgang Ritte (*1953) vom SC Bayer 05 Uerdingen das sich selbst auferlegte sportliche Programm in seiner Spezialdisziplin ab. Erst vor zwei Wochen hatte er beim traditionellen Senioren-Sportfest in Fürth seinen eigenen Weltrekord in der M60 auf 4,15 Meter verbessert. Wie wir brandaktuell von unserem kugelstoßenden Korrespondenten Hans Josef Weitz aus Köln erfahren haben, hat der „Stab(s)chef der sechsköpfigen Ritte-Air“ die globale Bestmarke auf seiner erklärten Lieblingsanlage in Ludwigshafen nach der von ihm bevorzugten Salami-Taktik heute kurz nach 15 Uhr um einen Zentimeter auf 4,16 Meter gesteigert. Die Latte habe dabei laut „Kugel-Jupp“ zwar ziemlich gewackelt, sei aber letztlich nach „kleinem Tänzchen“ auf den kurzen Stiften der Ständer liegen geblieben. Klarer Fall, sonst hätten wir ja eine Falschmeldung verbreitet. Glück hat auf Dauer eh nur der Tüchtige. Schon im Vorjahr war Ritte an gleicher Stelle mit 4,12 Meter Rekord gesprungen. Aber noch eine nicht ganz unwesentliche Zahl: Es war klassenübergreifend der 40. Senioren-Weltrekord des 62-jährigen Niederrheiners in diesem technisch sehr anspruchsvollen Wettbewerb. Das dürfte reif sein für das „Guiness Book of Records“. Allerdings müsste es für ihn ständig fortgeschrieben werden. Denn das war garantiert nicht sein letzter Streich. Wetten sinnlos, da sie keine Quote bringen würden. Es sei eine Prognose gewagt: unter 4,20 Meter wird er die Hallensaison nicht beenden. Wer hält dagegen?