Zweiter und vermutlich nicht letzter Akt aus dem "Komödienstadl" DLV

(Darmstadt/Erding/Krefeld, 27. August 2022) Anknüpfend an unsere gestrige Kolumne nun der zweite und vermutlich nicht letzte Akt zur neuerlichen Posse aus dem „Komödienstadl“ des DLV in Darmstadt zum „Antrag auf Sonderteilnahmerecht“ bei der Senioren-DM am 17./18.September 2022 in Erding (Oberbayern). Nach gutem Brauch und alter journalistischer Sitte haben wir WMA-Präsidentin Margit Jungmann aus Rehlingen als letztinstanzlich Hauptverantwortliche zu allen etwaigen Unzulänglichkeiten bei einer Masters-WM via E-Mail um ihre Sicht auf die Dinge gebeten. Die Antwort kam zeitnah innerhalb weniger Stunden auf demselben Wege.
Verkürzt wiedergegeben: „
Es ist leider richtig, dass einige Wurf-Anlagen nicht den Vorgaben entsprachen. Mein competition team hat noch einiges retten können. So wurde zum Beispiel der Hammerwurf nur auf zwei statt drei Anlagen durchgeführt. Beide Anlagen entsprachen allen technischen Anforderungen. Hammerwurf ist also gar nicht betroffen. Auch Diskus nur mit einem Teil der Anlagen, ebenso Gewichtwurf (der bei der DM nicht im Programm ist, die Redaktion). Selbstverständlich hat die WMA Athleten und Teammanager vor Ort über die Situation informiert, dass die dort erzielten Ergebnisse nicht reif für die Bestenliste sind.“

Frei nach William Shakespeare: Viel Lärm um nichts

Rekapituliert geht es ergo allein teilweise um Diskuswurf-Resultate, die sich rückblickend aller Wahrscheinlichkeit nach nicht einmal mehr verifizieren lassen. Jetzt bedarf es freilich noch einer angemessenen Reaktion durch den abermals plump und tumb operierenden DLV sowie möglicherweise als flankierenden Maßnahmne einer Mitwirkung von Frau Jungmann (im Bild).
Denn: Wenn ein DM-Start grundsätzlich mit einem Antrag auf Sonderteilnahmerecht möglich ist, sollte das in diesen wenigen Ausnahmefällen auch ohne weiteren Arbeitsaufwand für alle Beteiligten machbar sein. Und einer entsprechenden plakativen Kommunikation durch den Verband, versteht sich.
Schau mer mal, dann sehn wir scho, zitieren wir Helfershelfer als moderner Robin Hood ein bayerisches Sprichwort aus „kaiserlichem“ Munde von Franz Beckenbauer. Und noch Dramatiker William Shakespeare mit seiner Komödie 
„Viel Lärm um nichts". Womit wir wieder nahe bei der Posse wären.