Künftige "Landesmutter" hält den Saarland-Rekord im Kugelstoßen

(Saarbrücken/Krefeld, 28. März 2022; 19 Uhr) Nicht dass wir jetzt ernsthaft politisch würden. Eingedenk eigener Präferenzen schon gar nicht bei der Couleur. Allerdings gibt es als Nebeneffekt einen Bezug zur Leichtathletik, weshalb es uns diese Meldung wert ist. Wobei der Ordnung halber anzumerken wäre, dass es einem aufmerksamen, sachkundigen LAMPIS-Leser und unserem ständigen Mitarbeiter Dieter Krumm unisono aufgefallen ist. Die nach ihrem überragenden Erfolg bei der gestrigen Saarlandwahl designierte neue Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (*06.04.1976, geb. Moos) von der SPD, deren ehelicher Nachname angelehnt an das saarländische Städtchen Rehlingen fast schon verpflichtendes Programm ist, hat in ihrer Vita Wurzeln bei der sportlichen Fraktion von Stoß/Wurf.
Noch unter ihrem Mädchennamen Moos stellte sie im Trikot des LC Rehlingen im August 1996 als 20-Jährige mit 16,03 Meter den bald 26 Jahre danach noch immer gültigen Saarland-Rekord im Kugelstoßen der Frauen auf. Mit dem Diskus warf sie 1995 ihre Bestweite von 49,18m. Als sie bereits stellvertretende Ministerpräsidentin war, wirkte sie maßgeblich daran mit, dass die Equipe Saar im September 2014 im Essener Stadion „Am Hallo“ beim Bundesfinale um die Deutsche Altersklassen Mannschaftsmeisterschaft (DAMM) den Titel in der W30/35 gewann.
Es darf also gemutmaßt werden, dass die demnächst 46-Jährige Spitzenpolitikerin sowie künftige „Landesmutter“ ein Herz für die Leichtathletik und da insbesondere der Senioren*innen hat. Ob’s was hilft, steht wieder auf einem anderen Blatt. Aber vielleicht kann sie sich ja mal mit ihrer präsidialen Klubkameradin Margit Jungmann, ihrerseits Frontfrau der World Masters Athletics (WMA), auf dem kleinen Dienstweg kurzschließen.
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