EMA-Präsident Kurt Kaschke schweigt sich weiterhin aus

(Lausanne/Ahlen/Krefeld, 15. Dezember 2021) Ohne nun alles bis ins kleinste Detail zu rekapitulieren, was wir in Beiträgen vom 01. und 06. dieses Monats hinreichend dargelegt haben: Mit konstanter Bosheit verweigert EMA-Präsident Kurt Kaschke seit mittlerweile zwei Wochen den bislang in Sippenhaftung genommenen russischen Senioren-Leichtathleten eine offizielle Verlautbarung auf dem Publikationsorgan der European Masters Athltics (EMA) in Lausanne/Schweiz, dass sie mit allen Insignien versehen ab 2022 wieder an internationalen Meisterschaften teilnehmen dürfen. Das Russland geografisch und politisch zu Europa gehört, bedarf eigentlich keiner besonderen Erwähnung.

Ungeheuerlicher Akt der Respektlosigkeit

Dieser ungeheuerliche Akt der Respektlosigkeit rief gestern auch den meinungsfreudigen, aber ansonsten überwiegend in vornehmer Zurückhaltung bevorzugt ihm Hintergrund bleibenden EVAA-/EMA-Ehrenpräsidenten Dieter Massin aus Ahlen öffentlich auf den Plan. Für jene, die es nicht wissen sollten: Er war bis 2012 zehn Jahre lang engagierter, angesehener und diplomatischer Amtsvorgänger des sehr schnell umstrittenen Selbstdarstellers Kaschke. Der umtriebige 81-jährige Wahl-Westfale beklagte in einem ausführlichen Beitrag der 2.645 Mitglieder starken Facebook-Gruppe „ema friends“ das ungebührliche Verhalten seines einstigen „Kronprinzen“.

Technische Panne bei der WMA?

Nebenbei in diesem Zusammenhang von uns bemerkt und angemerkt: Irritation löste aus, dass die am 02.Dezember von der World Masters Athletics (WMA) zu diesem Zeitpunkt auf der Startseite ihres Internetportals unter News eingestellte Meldung zur Wiederaufnahme der russischen Masters in die Welt-Familie später nur noch als Fragment der Vorspann lesbar war und der Button „Read More“ nicht mehr reagierte. Dabei handelte es sich jedoch wohl lediglich um eine technische Panne, die zwischenzeitlich auf irgendeinen „Zuruf“ hin wieder behoben worden ist.