LAMPIS-Gründervater Peter Holthuijsen nun ein echter Sechziger

(Erkelenz//Krefeld, 07. November 2021) Wer hat’s erfunden? Nicht die Finnen, auch nicht die Schweizer, sondern ein gebürtiger Niederländer mit Wohnsitz im beschaulichen Erkelenz unweit von Mönchengladbach. Gemeint ist LAMPIS. Ohne ihn könnte ich jetzt die Laudatio an dieser Stelle zur Vollendung seines 60.Lebensjahres gar nicht zu Bildschirm bringen. Denn Peter Holthuijsen (*07.11.1961 in Tegelen/NL) ist der Gründervater dieser Netzseite von, aber nicht nur für Senioren-Werfer/innen.
Gemeinsam mit den Brüdern im Geiste Henk van Baakel, Jan Titulaer (beide Baarlo/NL) und mir in der zusätzlichen Rolle als Sportjournalist wurde dieses Internetportal am Nikolaus-Tag, dem 06.Dezember, des Jahres 2009 aus der Taufe gehoben. Mit Fug und Recht darf in dem schnelllebigen Geschäft von Online-Medien mit Nischenengagement konstatiert werden, dass wir uns in seit bald zwölf Jahren am Markt – nach Einschätzung Dritter – einen beachtlichen Stellenwert erarbeitet haben. Von den einstmals „Big Five“ auf diesem Gebiet sind wir zudem die einzig Verbliebenen.

Deutscher und niederländischer Senioren-Meister an einem Tag

Doch zurück zur Hauptfigur. Der mit fast zwei Metern Körperlänge, exakt 1,97m, hünenhafte Jubilar war dereinst niederländischer Junioren-Meister im Zehnkampf mit jenseits von 7.000 Punkten. Doch sein Studium zum Grafik-Designer ließ irgendwann das zeitaufwändige Training für diesen Vielseitigkeitswettbewerb nicht mehr zu, um auf hohem Niveau im Konzert der Elite mitzuspielen. Der Leichtathletik blieb „Peter der Große“ heruntergebrochen auf Stoß/Wurf jedoch bis in den Senioren-Bereich mit niederländischem und deutschem Verein zweigleisig fahrend stets treu. Erfolgreich, wie anzufügen ist. Nicht allein als mehrfacher niederländischer Senioren-Meister durch verschiedene Altersklassen mit Kugel, Diskus und im Wurf-Fünfkampf. Zeitpläne und die geringe Entfernung beider Schauplätze ließen es zu, dass er zudem für ein Novum sorgte, an ein und dem selben Tag deutscher und niederländischer Senioren-Meister geworden zu sein.
In den letzten Jahren hat er sich allerdings mit eigener sportlicher Aktivität ziemlich rar gemacht. Er widmete sich mehr der Betreuung seiner hammerwerfenden Tochter Sina Mai, die als Deutsch-Niederländerin ebenfalls zweigleisig fährt und im Juni 2018 in Utrecht im Trikot des AV Unitas Sittard die große Favoritin Wendy Koolhaas schlug und mit 61,71m niederländische Meisterin im Hammerwurf geworden ist (siehe Link).

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben
  
Eigentlich wollte Peter in der M60 wieder in die verschieden großen Ringe gehen, wechselte sogar dafür zum 01.Januar 2021 vom SC Myhl zum SC Bayer 05 Uerdingen, dem auch Sina Mai angehört. Aber zweitens kommt es anders, als man(n) erstens gedacht hat. Aber vielleicht klappt es ja demnächst als echter Sechziger. Aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. Außerdem wollen wir ihn nicht allein auf das rein Sportliche reduzieren. Er ist ein Werfer wie du und ich, ein feiner, aufrichtiger Kerl und prima Kumpel. Obendrein ein geselliges „Feierbiest“, um einen Ausspruch seines Landsmannes und Fußball-Trainer Luis van Gaal zu zitieren.
Da uns seit vielen Jahren eine Männer-Freundschaft verbindet, wir darüber hinaus gelegentliche Kontakte zusammen mit unseren Ehefrauen pflegen, weiß ich, wovon ich schreibe. Weiterhin eint uns die Passion zu „Fellkindern“, zu gut Deutsch: Hunden. Aktuell gibt es im Hause Holthuijsen mit großem Grundstück in Erkelenz-Hetzerath zwei Bernhardiner-Hündinnen. Ein Yorkshire-Terrier würde zu so viel Mannsbild auch schlecht passen.  
Und zu guter Letzt: Herzlichen Glückwunsch, lieber Peter!