NRW-Winterwurf: Der "Friesennerz" sollte im Sportgepäck nicht fehlen

(Düsseldorf/Krefeld, 07. November 2021) Letzte saisonale Ausfahrt 29 Messe/Stadion auf der A44 zu den Offenen NRW-Winterwurf-Meisterschaften der Ü30 Generation heute ab 10 Uhr im Arena Sportpark in Düsseldorf gleich neben der Leichtathletikhalle. Der „Friesennerz“ sollte unbedingt im Sportgepäck sein. Denn schon wie zu den Nordrhein-Seniorenmeisterschaften Ende August an selber Stelle verheißen die Wetternachrichten, dass es bei  maximal 10 Grad ziemlich schaurig werden soll. Als ich diesen Beitrag im nur 16 Straßenkilometer entfernten Krefelder Stadtteil Bockum nahe dem Zoo schreibe, regnet es. Aber „kalifornische Bedingungen“ sind im tristen November nun mal nicht zu erwarten. Daher auch der Arbeitstitel „Winterwurf“.

Ehemalige 21,35m-Kugelstoßer Thomas Schmitt der prominenteste Startwillige

Es wird recht übersichtlich zugehen. Das wegen latentem Kampfrichtermangel um die bisherigen Rahmenwettbewerbe Kugel, Gewichtwurf, Wurf-Fünfkampf um 50 Prozent auf die Meisterschaftskonkurrenzen der Langwürfe Diskus, Speer und Hammer radikal geleichterte Programm lockte bis zum Meldeschluss lediglich 36 Senioren und 14 Seniorinnen ab M/W30 an. Nach Landesverbänden: 33 vom Nordrhein, 13 aus Westfalen und je eine/r aus Hessen, dem Rheinland, der Pfalz und Berlin. Letzterer ist Christian Reich (*1967) vom SC Siemensstadt Berlin. Ob er eigens für die Wettbewerbe Diskus und Speer anreist (immerhin wäre der Rhein-Ruhr-Flughafen in unmittelbarer Nähe) oder er im Westen der Republik ohnehin irgendwie zu tun hat, ist uns nicht bekannt. Prominentester Startwilliger ist allerdings der frühere 21,35m-Kugelstoßer Thomas Schmitt (*1989; im Bild) vom VfL Ahaus im Münsterland. Der 32-jährige Koloss betreibt die Werferei indes nur noch aus reinem Spaß an der Freud, ist in der Landeshauptstadt für Diskus und Hammer gemeldet (siehe Reportage von seinem Überding).
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