Wurf-Allrounder Günther Fändrich feiert heute runden Geburtstag

(Gorxheimertal/Krefeld, 05. November 2021) Allemal in ziemlich trüben Zeiten wie diesen sollten Familienfeste gefeiert werden, wie sie fallen. Erst recht bei runden Geburtstagen. Dazu gab/gibt es im deutsch-ungarischen Haus der Fändrichs in der idyllischen Gemeinde Gorxheimertal (3.960 Einwohner) im hessischen Odenwald nahe der badischen Städte Mannheim und Heidelberg im Wochentakt gleich zweimal Gelegenheit. Erika (*30.10.60 unter dem Mädchennamen Mészáros) vollendete das 60.Lebensjahr, und Ehemann Günther Fändrich (*05.11.1941) zieht just heute mit dem  Achtzigsten nach. Der Jubilar ist gewissermaßen prädestiniert für den flapsigen Spruch aus Volkes Mund „Mit einem alten Haus und einer wesentlich jüngeren Frau gilt es immer was zu tun“. Ein bisschen Spaß muss sein, behauptete schon in einem Schlager der Deutsch-Kubaner Roberto Blanco.
Ernsthaft: Die beiden eint die Liebe zueinander und die Leidenschaft für das gemeinsame Hobby Leichtathletik, Abteilung Schwerathletik von Stoß und Wurf. Das gleich in allen Variationen zudem beim Rasenkraftsport und LSW-Wettbewerben. Eine ideale, beneidenswerte Symbiose der auch sportlichen Zweisamkeit. Erika und Günther nie wie dereinst in der amerikanischen Slapstick-Komödie „Kevin allein zu Haus“.

Inoffiziöser Weltrekord im Wurf-Fünfkampf als gemischtes Doppel

Solange nicht das Gegenteil bewiesen wird, behaupten wir mal schlankweg, dass das gemischte Fändrich-Doppel im Vorgriff auf die nächsthöheren Altersklassen der M80 und W60 (national gilt bekanntlich unsinnigerweise das Jahr der Vollendung) am 21.August diesen Jahres in Alzey mit 9.311 Punkten (er 4.828, sie 4.483) einen inoffiziösen  Ehepaar-Weltrekord im Wurf-Fünfkampf aufstellte. Das trifft im Übrigen auch auf die M75 und W55 zu.
Bei der jüngsten Senioren-DM in ihrem „Heimspiel“ im hessischen Baunatal griff Günther in den drei angebotenen Disziplinen (Diskus war nicht im Programm) der M80 einen kompletten Medaillensatz ab: Erster im Kugelstoßen (11,26m), Zweiter mit dem Hammer (43,89m), wobei er Weltrekordler Hermann „Herminator“ Albrecht (45,00m) ein ernstzunehmender Konkurrent war, und Dritter im Speerwurf (28,41m). Erika trat in der W60 zweimal an, gewann den Hammerwurf (41,64m) und wurde Dritte mit dem Speer (27,09m).
Darüber hinaus kann das fortgeschrittene Geburtstagskind von heute als leuchtendes Beispiel dienen. Trotz vieler Verletzungen und Erkrankungen ließ sich Günther nie unterkriegen, kehrte immer wieder auf die Trainingsstätten und Wettkampfanlagen erfolgreich zurück. Kurzum: Der Sport als Lebenselixier.
Was Letzteres anbelangt: Weiter so, und Herzlichen Glückwunsch zum Wiegenfest!