David Storl ließ im Wohfühlambiente Körper und Seele baumeln

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(Latsch/Krefeld 08. Juli 2021) Mal abschalten, Körper und Seele nach einer restlos verkorksten, praktisch nicht stattgefundenen Freiluftsaison 2021 ohne Leistungsnachweis für eine Olympia-Nominierung baumeln lassen. Dennoch im Wohlfühlambiente der gerne und häufig zum Training aufgesuchten Marktgemeinde Latsch in Südtirol/Norditalien im wunderschönen Vinschgau in Gesellschaft sowie unter Begutachtung von Heim- und Bundestrainer Wilko Schaa ein bisschen Kugel zu stoßen. Und das vor allem nicht an die mediale Glocke zu hängen. Das war offenbar die Devise des in die Jahre gekommenen einstigen Kugelstoß-Wunderknaben David Storl (*27.07.1990) vom SC DHfK Leipzig. Das hat auf LAMPIS bezogen freilich nicht funktioniert. Wobei es sicherlich auch kein streng gehütetes Geheimnis war, das wir jetzt als „Lautsprecher“ preisgeben.

Latsch auch touristisch zu empfehlen

„Kommissar Zufall“ trat in Gestalt meines in dem 5.200-Einwohner-Ort an der Etsch beheimateten Schwagers Otto Pegger auf, der seit 28 Jahren mit der jüngsten Schwester meiner Frau Elke verheiratet ist. Der entdeckte bei einem Spaziergang mit seinem vierjährigen Enkel Jannes den immerwährenden „Storli“ vorigen Freitag am frühen Abend im Stadion von Latsch beim Training, machte davon in erklärter Absicht ein kurzes Video und Foto, um es an mich weiterzuleiten. Otto find ich nicht nur bei Waalkes gut. Sei ihm auch noch mal an dieser Stelle Dank für das Bilddokument.
Das hat im Übrigen außer für mich auch einen großen Wiedererkennungswert für sieben weitere Leichtathletik-Senioren, namentlich Rolf Griesberg, Uwe Heimrich, Peter Holthuijsen, Dieter Krumm, Herbert Mussinghoff, Georg Ortloff und Hans Josef Weitz, die im April 2015 einen siebentägigen Trainingsaufenthalt unte Leitung von „Quälix II“ Alwin.J.Wagner dort absolviert haben. Das angemessene Domizil war auch von der Adresse her im Hotel Tanja Sonnenhof in der – Kugelgasse, wo auch Storl üblicherweise logiert.
Wer zur eigenen Anregung mehr darüber wissen möchte, kann sich in der verlinkten Reportage von damals einlesen. Abgesehen von einer logischerweise nicht zu beziffernden Dunkelziffer hat es daraufhin bekanntermaßen schon etliche Nachahmer gegeben. Und noch dies: „Latsch Vegas“ in der Nähe des lediglich 25 Kilometer entfernten mondänen Meran ist auch rein touristisch betrachtet eine Reise wert. Mag voreingenommen anmuten, stimmt trotzdem!