Nur knapp daneben: Ein Aprilscherz mit hohem Wahrheitsgehalt

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(Darmstadt/Sindelfingen/Krefeld, 02. April 2021) April, April, der macht doch was er will. Nicht allein mit Wetterkapriolen. Mittlerweile haben wir uns und unseren treuen Lesern altem Brauchtum folgend, als zu dem Zeitpunkt noch die Ausbildung begann und „Azubis“ veräppelt worden sind, zum zwölften Mal in Serie einen Aprilscherz gegönnt. Sie sind inzwischen berühmt-berüchtigt. Insbesondere bei den Personen und Institutionen aus der Leichtathletik, die von uns auf die Schippe genommen oder hemmungslos durch den sinnbildlichen Kakao gezogen werden. Dabei zeichnen sie sich – und da müssen wir uns nicht einmal selber beweihräuchern – durch viel Liebe bis in letzte Detail und einem hohen Wahrheitsgehalt aus. Hand aufs Herz: Da ist schon so manch eine/r ins Grübeln gekommen.

Fakten bis ins kleinste Detail ausgeschmückt

Das war diesmal nicht anders. Schließlich stimm(t)en nahezu alle nackten Zahlen, Daten, Fakten. Dazu stehe ich auch ohne das ominöse Datum vollinhaltlich zu meiner Einschätzung über diese Karikatur eines Verbandspräsidenten. Außerdem ist die Konstruktion um DLV-Seniorensprecher Heiko Wendorf keineswegs so weit hergeholt, wie die „Ich hab’s ja gleich gewusst“-Tönenden bis gerade noch vermutet haben. Es war tatsächlich mal eine Kandidatur angedacht, haben verschiedene Sondierungsgespräche bis in höchste Verbandskreise hinein stattgefunden. Die Namen sind LAMPIS bekannt, werden aus Gründen des Vertrauensschutzes selbstverständlich nicht genannt. Schlussendlich wollen wir sie keinen Repressalien aussetzen, da Jürgen Kessing als einziger Bewerber zwangsläufig wiedergewählt wird. Der 64-Jährige (Ver-)Steuermann dürfte wie die meisten Amtsinhaber zu eitel sein, von sich aus zu der Erkenntnis zu gelangen, der falsche Mann am falschen Platz zu sein.

Noch eine frohe Botschaft zum Schluss der Aufklärung

Eine frohe Botschaft haben wir indes noch zum Schluss der Aufklärung. Mit der Hilfe und Unterstützung seines Landesverbandes Thüringen und dessen Lobbyarbeit soll versucht werden, dass Wendorf schon einmal über irgendein präsidiumsnahes Gremium bei diesem Leuchtturm-Verband mit angeblich weltweiter Strahlkraft einen Fuß in die Türe bekommt. Das wäre zumindest mal ein Anfang.