NRW-Team-Finale 2021 frühzeitig von der Agenda gestrichen

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(Iserlohn/Kaiserau/Krefeld, 28. März 2021) Wenn die Spitze abgeschnitten wird, fehlt offenkundig der Anreiz auf den Ebenen darunter unverdrossen und entschlossen ans Werk zu gehen. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hatte sich wie schon im Jahr eins von Corona trotz Ausrichter im vorauseilenden Gehorsam entschieden, keine Team-DM Senioren (DAMM) zu veranstalten. Die Quittung bekam der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) mit Sitz im SportCentrum Kaiserau von den potenziellen Interessenten präsentiert. Dessen Seniorenwart Eberhard Vollmer richtete vorsorglich eine Umfrage an die „üblichen Verdächtigen“, ob sie für die geplante Durchführung des NRW-Endkampfes am 02.Mai plädieren oder lieber zum frei gewordenen Termin des Bundesfinales am 11.September 2021 antreten würden (wir berichteten).

Enorme Aufwand lohnt das Unternehmen nicht

Das Ergebnis war ernüchternd. Eine Startgemeinschaft mit zwei Mannschaften sprach sich für die erste Version aus, acht Vereine/Stg’n mit zehn Teams würden die spätere Variante bevorzugen. Normalerweise sind es 20 bis 25 Teams aus den beiden Verbänden vom Nordrhein und Westfalen. Die Konsequenz von der Geschicht‘: Der in diesen coronären Zeiten wesentlich höhere Aufwand lohnt das Unternehmen nicht, hat sich die zuständige Kommission für eine Absage für 2021 entschieden. Für den 02.Mai musste so früh gehandelt werden, ob auch für den September jetzt schon sei einmal dahingestellt.

Und wie geht es weiter?

Nun blicken wir alle gespannt darauf, was in anderen Regional-/Landesverbänden geschieht. Beispielsweise sollen am 29.Mai 2021 in Wendelstein die Senioren-Mannschaftswettbewerbe der Bayern sein. Sie waren es auch, die just zur Eröffnung des Oktober-Festes am 21.September 2019 im Münchner Dantestadion mit 47 Teams und 550 Aktiven das 47. Finale der guten alten Deutschen Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM) über die schmucke Bühne gehen ließen.
Da kann Wehmut aufkommen. Die Ergebnisliste erinnert daran. Und das ist in diesem Zusammenhang wahrlich keine maßlose Übetreibung: Nichts wird mehr so, wie es einmal war.