DLV hält ungerührt an fragwürdig-anstößigem Bilddokument fest

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Kommentar

Unter uns gesagt

(Darmstadt/Krefeld, 15. März 2021)
Beim klassischen Fotoalbum ist es nicht geboten, die Bilder von zwischenzeitlich Verstorbenen zu entfernen. Schließlich dienen sie neben der emotional-gedanklichen auch der optisch-visuellen Erinnerung an dereinst lieb gewesene Menschen wie Vater, Mutter, Geschwister, sonstige Verwandte, Freunde, Sportkameraden*innen und engere Bekannte. Das ist naturgemäß etwas völlig anderes bei einem Online-Medium, hier von einem Sportverband, der sein vermeintlich aktuelles Präsidium via Ansicht buchstäblich ins digitale Schaufenster stellt. Da ist es mitnichten angemessen und opportun, ausgeschiedene Mitglieder oder noch viel weniger Tote weiterhin ungerührt und unreflektiert abzubilden.
Das schert den „Deutschen Leuchtturm-Verband“, alias DLV in Darmstadt, mit selbst ernannter weltweiter Strahlkraft indes einen feuchten Kehricht. Obschon wir aus ungezählten Begebenheiten wissen, dass wir von ihm wahrgenommen werden, hält er ungeachtet unserer Veröffentlichung entgegen besseren Wissens an seinem unzumutbaren, instinkt- und gefühllosen Gebaren fest. Das fragwürdig-anstößige Bilddokument mit dem im November 2020 verstorbenen ehemaligen DLV-Generalsekretär Frank Hensel ist weiterhin online. So sie davon Kenntnis haben – was müssen seine Hinterbliebenen dabei wohl fühlen und denken?
Kübelweise Schimpf und Schande über diese Attrappe von einem Verband!