Für Schwanitz & Co. stehen die Qualifikationen mit Kugel und Diskus an

(Zürich/Krefeld, 15. August 2014)  Einmal abgesehen davon, dass heute vor 47 Jahren meine Tochter Vera geboren wurde, hat der oben genannte Tag für Millionen Menschen eine besondere Bedeutung. Für die Italiener ist es der Ferragosto, der älteste in Europa immer noch begangene Feiertag. Er kennzeichnet den Mittelpunkt der Ferienzeit. Da herrscht von oben in Südtirol bis in die Stiefelspitze und den dazu gehörigen Inseln eine Art Ausnahmezustand. Darüber hinaus wird er in vielen christlichen Staaten und auch Teilen hier zu Lande als Mariä Himmelfahrt gefeiert. Das eine wie das andere wird für die heutigen Protagonisten bei den Leichtathletik-Europameisterschaften der Männer und Frauen indes allenfalls zu einer Randnotiz verkümmern, so sie überhaupt daran denken. Gleichwohl werden manche hinterher ihren Auftritt als Himmelfahrtskommando verstanden haben. Mögen unsere stoßenden und werfenden Mädels davon verschont bleiben, die gleich zu den Qualifikationen in die verschieden großen Ringe im bislang mäßig gefüllten Stadion Letzigrund gehen. Das sollte allerdings für das Quintett um die Kugel stoßende Vize-Weltmeisterin Christina Schwanitz bei den geforderten Weiten von 17,50 respektive  57,50 m kein allzu großes Problem darstellen. Mit Ausnahme von Drehstoßerin Lena Urbaniak, die schon in den Bereich ihrer Bestleistung von 17,84 m vordringen müsste.