Wertlose Statistik des Verbandes spuckt falsche Zahlen aus

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(Darmstadt/Erfurt/Krefeld, 19. Juli 2014)  Notlüge, Lüge, Statistik lautet nach Volkesmund die Steigerungsform von Lüge. Beim DLV wird ein Sportschuh daraus. Gemeinhin spuckt die Software einer gescheiten Melde- und Ergebnisliste beim Veranstaltungsbericht eine Gegenüberstellung von gemeldeten und angetretenen Athleten/innen aus, fein säuberlich nach männlich und weiblich getrennt. Der Datenservice von SELTEC vermag diesen Dienst nicht gewissenhaft und richtig zu leisten. Das Programm ist, wie schon mehrfach von Lampis erwähnt, fehlerhaft und spuckt demzufolge falsche Zahlen aus. Athleten/innen bei der Senioren-DM in Erfurt ohne gültigen Versuch (o.g.V.), die dennoch unstreitig am Wettkampf teilgenommen haben, werden bei Saldierung der Teilnehmer in dem jeweiligen Wettbewerb nicht erfasst, dagegen sind nicht angetretene (n.a.) und abgemeldete (ab.) Aktive enthalten. Blöder geht’s nimmer mehr. Diese Statistik, die übrigens der Öffentlichkeit verborgen bleibt (warum eigentlich?), aber so eh nichts wert ist, kann sich der DLV rahmen und getrost aufs Klo der Darmstädter Geschäftsstelle hängen.
Unsere erstellten authentischen Zahlen im Stoß und Wurf förderten einmal mehr eine ziemlich hohe, dem recht frühen Meldeschluss geschuldete Ausfallquote zu Tage. Sie lag linear bei 12,74 Prozent (596 von ursprünglich 683 Starts). Bei den Männern (302 von 358) war sie mit 15,64 vom Hundert erneut deutlich höher als bei den Frauen (294 von 325) mit 9,54 %. Kuriosum und Faszinosum am Rande: Bei der M und W 80 gab es in allen vier Disziplinen eine, positiv formuliert, Teilnahmequote von 100 Prozent. Unsere „Alten“, alle Achtung! Das schaffte sonst nur noch die W 65. Besonders mau sah es bei der M 60 aus, die eine Ausfallquote von 27,03 Prozent produzierte. Weiß der Kuckuck wieso? Alles gibt eine Statistik eben nicht her.