Hallen-WM: DLV läuft der Musik meilenweit hinterher

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Kommentar

Nebenbei bemerkt

(Budapest/Krefeld, 31. März 2014)
Ein Online-Medium ist kein Wochenblatt. Diese nicht gerade revolutionäre Erkenntnis hat sich offenbar noch nicht bis zum DLV herum gesprochen. Derweil gestern Nachmittag in der ungarischen Metropole Budapest die Hallen-Weltmeisterschaften mit Winterwurf zu Ende gingen, datiert bei Einstellung dieses Beitrages die letzte Verlautbarung in der Senioren-Spielecke auf der Verbandsseite noch vom 27. März 2014. Fehlen also noch drei pralle Wettkampftage. Da drängt sich die Frage auf: was macht der aufgeblasene DLV-Betreuerstab, an der Spitze mit Vizepräsident Matthias Reick, bloß den lieben langen Tag und Abend? Mutmaßen wir mal, dass sie sich beim Kompetenzgerangel zerfleischen, wer nun was wie schreiben darf. Bislang durfte „Dr. med. Ästhet“ Karl-Heinz „Flunker“ Flucke aus Berlin über Folklore, Touristisches und Sonstiges berichten. Gemeinhin ist er als Kachelmann für Arme fürs Wetter und Wasserstandsmeldungen (nicht von nahen Flüssen, hier die Donau, oder Meeren, sondern den Hinweis an die Athleten „Ihr müsst gaaanz viel trinken!“) zuständig. Dazu verdingt der Bundeshauptstädter sich gemeinhin im wonnevollen Einsatz als selbstverliebter Knipser, um sich unter jedem Foto statt einer Bildunterschrift an seinem Namen zu ergötzen. Zugegeben – auch das alles sind keine neuen Erkenntnisse. In diesem Fall von uns, können aber nicht oft genug wiederholt werden. Angeblich soll steter Tropfen den Stein höhlen. Manchmal zumindest.
Konkret sind Zweifel angebracht. Macht aber nix. So geht uns auch in dieser Hinsicht nie der Stoff aus.