Sina Mai Holthuijsen bestand internationale Feuerprobe mit Bravour

(Bydgoszcz/Krefeld, 15. Juli 2017) Machen wir noch einmal von unserem Untertitel (Lampis – das  Internet-Portal…) und wegen des Bezuges zu unserem Gründer-Vater Peter Holthuijsen Gebrauch. Es wäre der Griff nach den Sternen gewesen, wenn sich seine Tochter Sina Mai (*17.07.1996) wenige Tage vor ihrem Geburtstag selber das größte Geschenk gemacht hätte. Dazu hätte die Deutsch-Niederländerin bei den U23-Europameisterschaften im polnischen Bydgoszcz gestern im niederländischen Nationaltrikot in der Hammerwurf-Ausscheidung schon 63,61m werfen und ihren eigenen U23-Rekord (62,38m) der internationalen Wahl-Heimat um 1,23 Meter für den Einzug in den Vorkampf übertreffen müssen. Angeblich ist nichts unmöglich. Aber das war, wie schon in unserer Vorschau richtig gemutmaßt, des Guten dann doch zu viel.
Gleichwohl hat sich die knapp noch 20-Jährige als Neuling bei ihrem ersten Einsatz auf großer Bühne hervorragend präsentiert. Darin waren sich ihre vollzählig vor Ort versammelte Trainer-Gilde mit Helmut Penert (SC Bayer 05 Uerdingen), Michel Leinders (Unitas Sittard) und Christopher Sahner (Werfer-Trainer Niederlande) sowie der mit Herzblut als Manager fungierende Papa einig. Denn so ein Start ist noch mal eine ganz andere Hausnummer. Selbst gegenüber nationalen Titelkämpfen der Erwachsenen oder U-Klassen in für „Sintje“ (so der vom Vater verliehene Kosename) dank der doppelten Staatsbürgerschaft zwei Ländern.
Kommen wir zu den Zahlen: Die Gruppe B der Ausscheidung eröffnend, legte die in Erkelenz am Niederrhein wohnhafte technisch sehr sichere Marketing-Studentin zum Auftakt 60,77 hin und im weiteren Verlauf 60,21 sowie 58,50 Meter nach. Einmal mehr trotz der deutlich höheren nervlichen Belastung keinen ungültigen Versuch. Verblüffend, bei diesem buchstäblichen Drahtseilakt das nach vier Drehungen enorm beschleunigte Gerät mit großer Beständigkeit stets durch die relativ kleine Öffnung des Schutzgitters zu navigieren!  Die eigene Tagesbestweite trug ihr im Endklassement unter 30 Teilnehmerinnen letztlich den 20. Platz ein, der nach den Meldeleistungen nicht unbedingt zu erwarten war.
Fazit: Die internationale Feuerprobe mit Bravour bestanden. Und – gäbe es eine Miss Hammerwurf zu küren, wäre der fürwahr bildhübschen deutsch-niederländischen Gemeinschaftsproduktion diese ideelle Auszeichnung nicht zu nehmen. Womit wir sie keineswegs auf ihr Aussehen reduzieren wollen. Was die sportliche Leistungsfähigkeit eh widerlegt.