WMA kann leider Patenschaft für virtuellen Wettkampf nicht übernehmen

(Wien/Monte Carlo/Rehlingen/Krefeld, 17. Mai 2020) Lösen wir noch eine Hängepartie auf, die wir in unserem gestrigen Beitrag schlicht mangels da uns schon vorliegender entsprechender Informationen nicht zu Ende bringen konnten. Vorab sei positiv angemerkt, dass Margit Jungmann als Präsidentin des Senioren-Weltverbandes World Masters Athletics (WMA) mit Sitz in Monte Carlo nahezu postwendend auf die E-Mail-Anfrage von Chef-Organisator Gottfried Gassenbauer (Wien) aus ihrem „Home Office“ in Rehlingen antwortete. Das ist beileibe keine Selbstverständlichkeit unter Amtsinhabern und Dienstleistern in der Leichtathletik. Was nicht selten, eher häufig, darin gipfelt, überhaupt keine Reaktion zu erhalten. Dazu gäbe es allein uns bekannt gewordene Beispiele quasi im Endlosverfahren.

Präsidentin Margit Jungmann hat ein Ohr für ihre „Schutzbefohlenen“

Also verdientermaßen Chapeau Frau Jungmann (im Bild), die eingedenk der Totalausfälle auf dem Veranstaltungssektor die Idee dieses weltweiten virtuellen Masters-Wettbewerbes ausdrücklich begrüßte und befürwortete. Die Steuerfrau von der Saar war zunächst auch Feuer und Flamme, dass die von ihr geleitete WMA die Patenschaft dieses gut durchdachten Ereignisses übernimmt. Nach einer Telefon-Konferenz mit den Präsidiumsmitgliedern musste sie jedoch leider zurückrudern, dürfe nicht einmal das Logo des Verbandes verwendet werden.
Dem stünden, sollten irgendwo an irgendeiner Stelle Schadensfälle in Form von Verletzungen oder Sportunfällen auftreten, etwaige Regressansprüche und in Verbindung damit nicht machbare finanzielle versicherungstechnische Anforderungen entgegen. Nicht zuletzt die Signalwirkung, dass ein Schneeballeffekt eintreten könnte und andere Privatinitiativen ähnlicher Art auf den Plan rufe. Das leuchtet selbst bei laienhaftem Verständnis ein.
Sie sicherte jedoch ihre ideelle Unterstützung mit flankierenden Maßnahmen zu, unter anderem einer Ankündigung auf der Netzseite des Verbandes.