"Volkssport Doping": Anti-Dopping-Razzien in 33 Ländern

(Krefeld und die Republik, 10. Juli 2019) Ohne gleich alle in Bausch und Bogen unter Generalverdacht stellen zu wollen, wird nicht nur im Sp(r)itzensport gedopt was die Schwarte – momentan noch – so aushält. Davon ist zumindest in Teilen längst auch der Amateurbereich, Freizeit- und Breitensport sowie selbst das normale Berufsleben erfasst worden. Überall gilt die aus der Leichtathletik bekannte Maxime „Höher – schneller – weiter“. Bloß nicht von seinem Freund oder Kollegen abgehängt zu werden, lautet bedingt und weniger stark ausgeprägt auch weiblich die Devise. Wer hat als Hobby-Leichtathlet nicht schon irgendwo während des Urlaubs oder vielleicht regelmäßig daheim in einer Muckibude, auch Fitnesscenter genannt, trainiert und sich über die wandelnden Muskelberge gewundert, die einem da so begegneten?! Allein von einem ausgewogenen Frühstück, gaaanz viel Training und einem Proteindrink danach werden sie wohl nicht entstanden sein.

Alarmzeichen der Zeit erkannt

Die Alarmzeichen der Zeit wurden auch anderenorts erkannt. Da die Verbreitung, Beschaffung und Einnahme unerlaubter Substanzen kein Kavaliersdelikt, sondern ein Straftatbestand ist, zudem für den Konsumenten bei oftmals gepanschten Mitteln dubioser Herfkunft im höchsten Maße gesundheitsgefährdend, wurden jüngst von Europol in Deutschland und 32 weiteren Ländern Anti-Doping-Razzien durchgeführt. Darüber berichten heute bundesweit unter dem Tenor „Volkssport Doping“ die Tageszeitungen in ihren Print- und Online-Ausgaben. Mehr dazu beispielhaft unter diesem Link.