"Mutter Teresa" ließ sich das Heft des Handelns aus der Hand nehmen

(Toronto/Darmstadt/Krefeld, 25. März 2020) WMA-Präsidentin Margit Jungmann aus Rehlingen erleidet dasselbe „Schicksal“ wie der weichgespülte „Herr der Ringe“ Thomas Bach vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Der Mutter Teresa der internationalen Senioren-Leichtathletik wurde das Heft des Handelns aus der Hand genommen. Es darf Führungsschwäche genannt werden. Denn irgendwann im Laufe des gestrigen europäischen Tages (ich lungere nicht ständig im Internet herum und Frage zur eigentlichen Schlafenszeit meine Mails ab; die Nachricht von Christa Bortignon aus Kanada ging um 22.43 Uhr MEZ ein) vermeldete allein das Lokale Organisationskomitee (LOC) der Senioren-Weltmeisterschaften (20.Juli bis 01.August 2020) im kanadischen Toronto auf seiner Netzseite, dass diese Titelkämpfe wegen der globalen Corona-Krise abgesagt werden.

Noch steht am 30.Mai nicht der Weltuntergang bevor

Randnotiz: Sie sie nennen es auch fälschlich COVID-19. Das ist jedoch, wir wiederholen die von uns genannten einschlägigen, verlässlichen Quellen, die Erkrankung, die aus dem Virus entstehen kann, aber nicht unabdingbar muss und es auch nicht tut (80 Prozent der Verläufe seien harmlos). Da stünde sonst der bereits 1954 in einem Lied, das besonders im Karneval Furore machte, besungene Weltuntergang bevor, der für den 30.Mai prognostiziert worden ist. „Doch keiner weiß, in welchem Jahr und das ist wunderbar“, lauten die nächsten Textzeilen.

Aber die Lawine der Absagen wird unaufhaltsam weiterrollen

Eines darf jedoch bar jeder hellseherischen Fähigkeit oder Kaffeesatzleserei vorhergesagt werden, dass die Lawine von Absagen in allen möglichen Bereichen, auch oder gerade im Sport, auf in naher Zukunft gerichtete Veranstaltungen ungebremst weiterrollen und alles mitreißen wird. Verabschieden wir uns schon einmal von allen, restlos allen Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften von jung bis alt in dieser Saison. Aber die durch „Kurzarbeit“ (O-Ton Präsident Jürgen Kessing, der Vorgesetzte von über 50 Kräften) wieder in den Winterschlaf versetzte DLV-Geschäftsstelle in Darmstadt schweigt sich dazu bislang in Vogel-Strauß-Manier beharrlich aus, nimmt lediglich aufgrund angeblicher Wartungsarbeiten den Wettkampfkalender von ihrem digitalen Mitteilungsorgan. Geht auch ein bisschen mehr Mut zur Transparenz?
Angenehme Ruh‘!