Großteil der "Ritte-Air" hatte einen (Wettkampf-)Tag zum Vergessen

(Düsseldorf/Krefeld, 08. Januar 2019) Ganz schön trickreich, wie und wo die LVN-Region Mitte die Online-Ergebnisliste von ihren Hallenmeisterschaften am vergangenen Sonntag im Arena-Sportpark in Düsseldorf versteckt. Da muss ein halbwegs intelligenter Mensch mit normalen Informatik-Kenntnissen erst einmal drauf kommen. Denn es gibt keinen direkten Link mit plakativer Bezeichnung dahin. Vielmehr muss zunächst die Teilnehmerliste aufgerufen werden, und von da aus gibt es ein Fenster Ergebnisübersicht. Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?! Der pure Zufall, dass ich das überhaupt gefunden habe. Versteht sich am Rande der Bande, dass bei unserem viel gerühmten Service (keine Eigenlob!) unsere Leser nicht zunächst über sieben virtuelle Brücken wandeln müssen. Hiermit öffnet sich für Freunde der Statistik das etwaige Objekt der Begierde.
So ziemlich einen Tag zum Vergessen hatte die in voller Stärke angetretene fünfköpfige „Ritte-Air“ vom SC Bayer 05 Uerdingen. Timo Ritte (M35) und seine Frau Christina (W35) fabrizierten einen so genannten Salto nullo über die selbst gewählten Anfangshöhen, „Flottenchef“ Wolfgang Ritte (*07.01.1953) musste sich als aktueller M-65-Hallen-Weltrekordler (3,96m) einen Tag vor Vollendung seines 66.Lebensjahres mit für ihn unterdurchschnittlichen 3,50m bescheiden, und Ehefrau Ute (*1952) blieb in der W65 mit 2,35m ebenfalls recht deutlich unter ihren Möglichkeiten. Was beweist, dass aller Wiederanfang schwer ist. Selbst bei so hervorragenden Trainingsbedingungen wie in Krefeld-Uerdingen.
Allein Thomas Ritte (*1979) sorgte bei seinem nationalen Einstand in der M40 mit 4,41m für ein respektables Resultat. Dazu bei seinem ersten Wettkampf nach einer zweimaligen Knieoperation, die ihn die gesamte Freiluftsaison 2018 gekostet haben.