Ein Tipp zur Frankfurter Buchmesse: Die Kunst des lässigen Anstandes

(Frankfurt am Main/Krefeld, 10. Oktober 2018) Lesen bildet. Wer wollte das ernsthaft bestreiten?! Ob wir diesem Anspruch mit unserem bescheidenen Nischenengagement gerecht werden, sei einmal dahin gestellt respektive mögen unsere vielen Stammbesucher (immerhin ein Fingerzeig) und Gelegenheitsgäste beurteilen. Aber in jedem Falle befleißigen wir uns tunlichst unserer schönen Muttersprache, wollen unterhalten und informieren. Deshalb sogleich der Hinweis, dass gestern die Frankfurter Buchmesse (von heute bis zum 14.Oktober) offiziell eröffnet worden ist, die überhaupt größte ihrer Art weltweit. 7.300 Aussteller aus knapp über 100 Ländern geben davon beredtes Zeugnis.

Mal in kleinen Buchläden stöbern

Nun wird schon allein aus geografischen Gründen nicht jede/r die Gelegenheit haben, durch die vielen Hallen zu schlendern und sich über Neuerscheinungen zu informieren. Das kann allerdings auch nach der Messe der einschlägige Buchhandel leisten. Es gibt nahezu überall tolle kleine Buchläden mit Ambiente, in denen man(n)/frau bei einer Tasse Kaffee oder Tee stöbern und sich beraten lassen kann. Das vermag der unpersönliche Online-Anbieter (die Namen lassen wir jetzt bewusst weg) nicht zu leisten.
Noch ein bescheidener Tipp von mir, der ich zur Entspannung bevorzugt (Auto-)Biografien, derzeit „KLEINHIRN AN ALLE“ von Otto Waalkes, und Sachbücher lese, der vortrefflich in unsere Zeit der allgemeinen Verrohung der einstmals guten Sitten und Gebräuche passt: Die Kunst des lässigen Anstandes, geschrieben von „Blaublütler“ Alexander Graf von Schönburg-Glauchau, ein Journalist und Bestseller-Autor sowie ganz „nebenbei“ der  Bruder der schillernden, früher schrillen, und bekannteren Gloria von Thurn und Taxis.