Bayern: Diskuswurf-Wettbewerbe der M30 - 55 wurden (zu) leicht entzerrt

(Regensburg/Krefeld, 16. Juni 2018) Tue Gutes und rede/schreibe darüber. Auf Anregung von LAMPIS wurden bei den Nordrhein „Open“ der Ü30-Generation an Fronleichnam in Mönchengladbach die gemeinsamen, klassenübergreifenden Diskuswurf-Wettbewerbe bei den Senioren durch eine zweite Anlage und ein zusätzliches Kampfgericht entzerrt (wir berichteten). Duplizität der Ereignisse bei den Titelkämpfen in Bayern an diesem Wochenende in Regensburg. In unserem Beitrag vom 07.Juni 2018 reklamierten wir ein überbordendes Starterfeld in derselben Disziplin mit (zunächst) insgesamt 31 potenziellen Teilnehmern von der M30 – 55. Da unser Gastautor und DAMM-Experte Dieter Krumm vom LAC Quelle Fürth ebenfalls an einem ausgewachsenen Helfersyndrom „leidet“, machte er Landesseniorenwart Gerhard Schlee mittels kleinem Dienstweg unter Klubkameraden auf diesen Missstand aufmerksam.

Immerhin direktes Duell der Giganten zwischen Norbert Demmel und Helmut Maryniak

Und siehe da: in dem aktualisierten Zeitplan findet nunmehr eine – freilich immer noch unzureichende – Teilung statt: Die M30 – 45 ist heute mit elf Startwilligen an der Reihe, die M50 (9) und 55 (12) in einem Gemeinschaftswerk bei getrennter Wertung im Anschluss daran um 15.15 Uhr. Treten tatsächlich alle an, bedeutet das 63 Versuche im Vorkampf und 48 im Finale, in Summe also 111 oder nach Zeit etwa fast geschlagene zwei Stunden. Rein sportlich gesehen schlechterdings unzumutbar! Einziger Lichtblick: Die Giganten Norbert Demmel (*1963/M55) vom TSV Unterhaching, Bayern-Rekordler der M50 mit 58,11m aus dem Vorjahr, und Jung-Fünfziger Helmut Maryniak (*14.06.1968) vom 1.FC Passau, der in dieser Saison bereits 56,83m geworfen hat, treffen in einem direkten Duell aufeinander.