LAMPIS-Wahl: Alea iacta est! Oder simpler: Die Würfel sind gefallen!


(Krefeld, 12. Januar 2018)  
Alea iacta est! Oder in unserer Muttersprache: Die Würfel sind gefallen! So pflegte es dereinst der inzwischen verrentete Jörg Erdmann vom Deutschen Leichtathlet-Verband (DLV) als Eröffnung stereotyp zu formulieren. Gleichwohl treffend. Denn die Auswahl einer so genannten Expertenrunde zu den Senioren-Leichtathleten des Jahres glich allzu oft einem puren Glücksspiel. Es sei unumwunden zugegeben, dass wir bei unserer Kürung des „Unfunktionär anno domini 2017“ keine repräsentativen Umfragewerte von mindestens 1.000 angehörten Personen zelebrieren können. Aber immerhin handelte es sich um eine handverlesene, fachkompetente Jury, der ich in meiner übergroßen Bescheidenheit nicht angehört habe. Nominiert waren (siehe Vorschau) fünf „Ehrenamtsinhaber“. Daraus musste jeder Juror seine eigene Hitliste von Platz 1 bis 5 mit  absteigender Minus-Punktzahl von 5 bis 1 erstellen. Das wurde dann von unserer Redaktion zu einem Gesamtkunstwerk zusammengefügt. Also schlicht saldiert.

Kommerzieller DLV-Seniorenstatistiker machte das Rennen

Und der Gewinner ist: DLV-Seniorenstatistiker Jörg Reckemeier (- 47), der sein „Ehrenamt“ (welch ein Hohn!) mit Verbandsautorisierung zu kommerziellen Zwecken nutzen darf (wie zuletzt berichtet). Die imaginäre Silbermedaille verdiente sich der Ästhet an Kamera und Tastatur Karl-Heinz „Flunker“ Flucke (- 43), der ebenfalls pseudoamtlich sanktioniert seine digitalisierten Bildchen gegen klingende Münze von 5 Euro das Stück ans interessierte fahrende Volk zu verhökern pflegt. Bronze geht an den Senioren(ver)sprecher Alfred „Alf“ Hermes (-30), der mit konstanter Bosheit seine originären Aufgaben höchst unzureichend wahrnimmt.
Die mutmaßlichen Favoriten, „Verbandsoberschwester“ Margit Jungmann und der narzisstische EMA-Präsident Kurt „Kuddel“ Kaschke (beide -15), unlängst von der facebook-Seite „ema friends“ zum Reisekönig gewählt, landeten punktgleich  auf dem mit Blech dekorierten vierten Rang. Das mag auf den ersten Blick für ihre relative Beliebtheit und Akzeptanz sprechen. Bei näherem Hinsehen kann es jedoch als Ausdruck ihrer Bedeutungslosigkeit als Sesselkleber gewertet werden. Tun wir hiermit dann auch. Ehrensache!