Treuem Freund des Menschen heute der Welttag des Hundes gewidmet

(Krefeld und die weite Welt, 10. Oktober 2020) Selbstverständlich steht die vermeintliche Krone der Schöpfung, der Homo sapiens als „verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“ (verdammt viele tolle Attribute), nach biologischer Formel an erster Stelle aller denkbaren Betrachtungen. Allerdings gab und gibt es unter ihnen bis in höchste Kreise hinein auch ausgesprochene Bestien, Despoten, Egomanen oder Scharlatane. Da dies aber nicht der ursächliche Beweggrund ist, schenken wir uns die Litanei an Aufzählungen derartiger hirntoter Individien. Vielmehr widmen wir diesen Beitrag aus gegebenem Anlass schützenswerteren Geschöpfen dieses durch die Corona-Apokalypse derzeit nicht sonderlich lebenswerten Erdballs. Denn heute ist der Welttag des Hundes.

So etwas wie eine Art Alleskönner auf vier Pfoten

Der domestizierte Nachfahre des Wolfes ist der treue Freund des Menschen, von etlichen auch Fellkind genannt. Als Spürhund hat er mit seinem ausgeprägten Geruchssinn bei allen möglichen Katastrophen wie zum Beispiel Erdbeben und Lawinen-Abgängen so manche Leben gerettet. Selbst in der Prophylaxe beim Aufspüren von Drogen. Dazu ist wissenschaftlich erwiesen, dass er Tumorerkrankungen zu erkennen vermag und durch seine unschlagbare Ausgeglichenheit etwaigen Blutdruck von „Herrchen“ und/oder „Frauchen“ senken kann. Also auch als einfacher Begleiter, eben Haustier, der niemals schlechte Laune hat, ist er sehr willkommen und beliebt.

8,6 Millionen Hunde in deutschen Haushalten

Schätzungen zu Folge leben in den Haushalten von insgesamt etwa 30 Millionen Bundesbürgern rund 8,6 Millionen Hunde aller möglichen etwa 350 verschiedenen Rassen und ein Mehrfaches an „Chaussee-Mischungen“. Diese Menschen können nicht alle irren, was diese liebenswerte Spezies angeht, die außer sprechen so ziemlich alles kann. Dafür hat sie mimisch, von der Körpersprache sowie der Stellung von Ohren und Rute so allerhand drauf, wenn man(n)/frau es nur zu deuten weiß.

Viele Leichtathleten unter den Hundehaltern

Bei diesem repräsentativen Querschnitt befinden sich zwangsläufig auch unter Leichtathleten ungezählte Hundehalter. Da schließe ich mich als bekennender Fan von vierbeinigen Boxern ein, hatte nacheinander Maxi, Kevin und zuletzt die im Mai 2018 zehnjährig verstorbene Jolie (im Bild). Der in Erkelenz mit Eigenheim und großem Grundstück wohnhafte LAMPIS-Gründervater Peter Holthuijsen bringt es aktuell gar auf drei Bernhardiner-Hündinnen gleichzeitig. Neben Ehefrau Christa und Tochter Sina Mai ist der 58-Jährige in seinem „Fünf-Mädel-Haus“ quasi als „Hahn im Korb“ stark unterrepräsentiert.
Und schließen wir mit einem Spruch von Loriot alias Vicco von Bülow, der sich beliebig auf alle Hunderassen übertragen ließe: Ein Leben ohne Möpse ist möglich, aber sinnlos!