Globaler Dachverband präsentiert sich mit neuem Internet-Auftritt

(Rehlingen/Krefeld, 11. April 2018) Schau an, schau an. Es geschehen bisweilen noch mittelprächtige Zeichen und Wunder. Das bislang arg antiquiert daher kommende Internet-Portal des globalen Senioren-Dachverbandes World Masters Athletics (WMA) präsentiert sich nach einem „Facelifting“ seit vorgestern mit neuem, generalsaniertem und modernisiertem Antlitz. Macht was her. Ehrlich! Dass es jedoch nicht nur Fassade bleiben und nicht irgendwann zu mehr „Schein als Sein“ verkommen soll, ist das große Ganze künftighin mit Inhalten zu füllen. Denn auf die kommt es in erster Linie an. Und das war in der Vergangenheit nicht nur ausgesprochen spärlich was die Frequenz der Mitteilungen anging, sondern obendrein substanziell außerordentlich dürftig. Nicht einmal die unter dem Patronat der WMA stehenden verschiedenen Senioren-Weltmeisterschaften sind angemessen vermarktet worden. Allein die Nennung des Termins und die Veröffentlichung  des Logos des kommenden Ausrichters ist in dieser Hinsicht entschieden zu wenig, hat mit Service absolut nichts zu tun gehabt. Das war zudem für die Wahrung der eigenen monetären Interessen (Startgelder) äußerst kontraproduktiv.

Vizepräsidentin Margit Jungmann für Außendarstellung verantwortlich

Und wer hat(te) es in letzter Konsequenz zu verantworten? Nicht die Finnen, auch nicht die Schweizer, vielmehr die WMA-Vizepräsidentin Executive, Margit Jungmann aus Rehlingen! Bekanntlich strebt die deutsche Verbandsoberschwester (Vorsitzende des Bundesausschuss' Senioren) nach Höherem, möchte – doch will ist schöner – bei der nächsten Generalversammlung im Herbst in Malaga (Spanien) die Nachfolge des scheidenden „Präses“ Stan Perkins aus Daisy Hill/Australien antreten. Da hat sie nicht mehr allzu viel Zeit, fortan mit einem formidablen Internet-Auftritt direkt und mittelbar Werbung in eigener Sache zu betreiben. Anleihen könnte sie da bei ihrem Landsmann Kurt Kaschke aus Freudenstadt nehmen, der sich als Chef der European Masters Athletics (EMA) den fragwürdigen Ruf eines Großmeisters der Selbstbeweihräucherung erworben hat. Wenngleich lediglich eine Randnotiz in diesem Zusammenhang, stahl die WMA dem Feudalherrn aus dem Schwarzwald die Schau. Denn er wollte bereits im März mit einer im fachchinesisch „Relaunch“ genannten Überarbeitung der EMA-Seite an den Start gehen (wir berichteten).
Nun ist daraus beim Blick auf das Datum ein veritabler Rohrkrepierer geworden. Die Rote Karte ist freilich deshalb nicht zu befürchten. Kaschke wird es in Anlehnung an seinen Namen wieder mal zu kasch(k)ieren versuchen. Auf LAMPIS bezogen allerdings hiermit bei täglich etwa 1.500 Stammbesuchern kläglich gescheitert.