Sportsch(l)au: Natürliche, ausgewogener Ernährung gegen Vitaminmangel

(Köln/Krefeld, 14. Januar 2018)  Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“, anderen Publikationsmedien sowie seiner eigenen Netzseite an. Mit seiner freundlichen Genehmigung werden wir in loser Folge diese Beiträge veröffentlichen, wobei wir aus Platzgründen gelegentlich den Sinn wahrende Kürzungen vornehmen. Das ist nunmehr das 96. Kapitel zu diesem Themenkomplex. A.H.
Sportmythen auf dem Prüfstand. Anknüpfend an den voraufgegangenen  Beitrag vom 29.Dezember 2017: Was tun, wenn man zu wenig Vitamine im Körper hat? Viele versuchen dieses Problem mit Nahrungsergänzungsmitteln aus der Drogerie oder Apotheke zu beheben. Das kann in manchen Fällen sinnvoll sein. Aber auch hier Achtung vor zu viel Vitaminpower. Oft ist es jedoch so, dass dieser Vitaminmangel Folge einer Fehlernährung ist. Meist ernähren wir uns zu einseitig oder zu künstlich, indem wir auf Fertigprodukte oder Fast Food zurückgreifen. Wenn eine vom Arzt über eine Blutuntersuchung diagnostizierte Mangelerscheinung vorliegt, sollten zu allererst die Ernährungsgewohnheiten kritisch analysiert werden. Meist hilft es schon, seinen eigenen Speiseplan leicht umzustellen oder einfach mehr Obst und Gemüse zu verzehren. Wer sich beim Umstellen der Ernährung unsicher ist, sollte am besten den Hausarzt oder einen qualifizierten Ernährungsberater fragen. Der Mythos, dass viele Vitamine helfen, ist also falsch. Besonders künstliche Vitamine sollten mit Vorsicht konsumiert werden. Allemal besser ist es, auf eine ausgewogene und natürliche Ernährung zu achten, um möglichst viele Vitamine und Mineralstoffe abzudecken.
Fazit: Für Abwechslung auf dem Speiseplan sorgen!