DAMM-Finale findet zum Auftakt des 186. Münchner Oktoberfestes statt

(Darmstadt/München/Krefeld, 15. Januar 2019) Alle potenziellen Teilnehmer/innen am Team-Finale Senioren (ehedem DAMM) in diesem Jahr dürfen sich schon einmal freuen. Es findet zusammen mit dem Eröffnungstag des 186.Münchner Oktoberfestes am 21.September 2019 in der „Weltstadt mit Herz“ statt. Seit gestern ist es hochoffiziell endlich in trockenen Tüchern, worüber wir in den letzten Wochen immer wieder mal exklusiv berichtet haben. Die LG Stadtwerke München, obwohl nur noch einziger Bewerber, erhielt nach elendig langer Wartezeit die fernmündliche Zusage vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) für die Ausrichtung dieser Titelkämpfe, haben damit endlich Planungssicherheit. Denn nicht nur, aber gerade in einer Millionen-Metropole wie München bedarf es langer Vorlaufzeiten, kann nicht fünf vor Zwölf mal eben eine städtische Wettkampfstätte beim Sportamt gebucht werden.

Dantestadion war vorsorglich beim Sportamt geblockt worden

Vorsorglich hatten die Verantwortlichen der Leichtathletik-Gemeinschaft das Dantestadion bereits blocken lassen, hätten notfalls ein Sportfest mit Senioren-Wertung ausgerichtet. Die Münchner hatten übrigens am so genannten „blauen Montag“ (wegen vieler Krankmeldungen) ein weiteres Mal Grund zu Freude. Nach der Veröffentlichung auf leichtathletik.de behaupten sie hinter dem TSV Bayer 04 Leverkusen mit winzigem Vorsprung auf den SC Potsdam den zweiten Platz in der deutschen Vereinsrangliste mit den meisten Nennungen in den jeweiligen DLV-Bestenlisten.
Und siehe da, oh Wunder, das Team-Finale ist auf der Verbandsnetzseite im Fenster Termine unter Deutsche Meisterschaften 2019 schon aufgeführt. Lediglich im Rahmenterminplan steht es in der Fußleiste als noch nicht vergeben. Das ist halt der Fluch der bösen Tat, wenn es keine Checkliste gibt wann wo was alles zu tun ist. Aber darüber sehen wir jetzt strahlend lächelnd hinweg, zerbrechen uns nicht die hochdotierten Köpfe beim DLV.

Traf DLV-Präsidium die Entscheidung über Vergabe des DAMM-Finales?

(Darmstadt/München/Krefeld, 14. Januar 2019) Nehmen wir aus gegebenem Anlass noch einmal die seit Monaten andauernde Hängepartie auf. Vorausgeschickt zum besseren Verständnis und zur Erinnerung: Es geht um die Vergabe des Finales 2019 um die Team-DM Senioren, bekannter und eingeführt als Deutsche Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM). Obendrein die Keimzelle der Senioren-Bewegung in der deutschen Leichtathletik-Geschichte. Ursprünglich wollte der vorjährige Ausrichter Baunatal (Hessen) auch wieder 2019 als Gastgeber auftreten, zog dann aber seine Bewerbung womöglich in Konkurrenz zur LG Stadtwerke München vor einer Kampfabstimmung bei der DLV-Verbandsratssitzung am 23.November 2018 in Darmstadt zurück. Wobei wir nicht schlankweg behaupten wollen, dass das der ausschlaggebende Grund gewesen ist.

Ein Wiesnbesuch als Schmankerl obendrauf

So fiel bei nur noch einem Bewerber die Zuständigkeit der Entscheidung dem DLV-Präsidium zu, das darüber am vergangenen Samstag befinden wollte oder befunden hat. Das wird erfahrungsgemäß nicht so schnell an die interessierte Öffentlichkeit gelangen. Halten wir jedoch schon einmal fest, dass die Münchner mit dem Austragungsort Dantestadion und dem Datum 21.September 2019 in die „Bütt“ gegangen sind, alsbald Planungssicherheit haben müssen. Zumal der Termin mit dem Auftakt des weltberühmten Oktoberfestes zusammenfällt. Ein reizvolles Schmankerl obendrauf für die Team-Mitglieder, ließe sich doch nach getanem Werk das Sportliche mit dem Geselligen eines Wiesn-Besuchs verbinden. Andererseits eine logistische Herausforderung, müsste in der Quartierfrage schon im relativ nahen Augsburg Station gemacht werden.
Übrigens eine Situation, die es 2008 beim DAMM-Finale in der bayerischen Millionen-Metropole schon einmal gab. Das hat folglich auch funktioniert.

Kugelstoß-Ass Andy Dittmar verbessert deutschen M45-Hallenrekord

(Erfurt/Düsseldorf/Hanau/Krefeld, 13. Januar 2019) Obschon mit den Hallen-Meisterschaften von Nordrhein-Westfalen gestern in Düsseldorf und Hessen in Hanau die ersten Titelkämpfe der Senioren auf der Agenda standen, kommt die Meldung des Tages aus Thüringen. Kugelstoß-Ass Andy Dittmar (*05.07.1974) von BiG Gotha verbesserte beim 10.TLV-Hallenmeeting in seinem sportlichen Wohnzimmer der Steigerwaldhalle in Erfurt im Wettbewerb der Männer nicht völlig unerwartet auf Anhieb den deutschen M45-Hallenrekord (17,36m) von Tilman Northoff vom TuS Jöllenbeck. Das um satte 50 Zentimeter.
Wenngleich diesmal zum saisonalen Auftakt unter dem Hallendach bei dem noch 44-Jährigen Ausnahmekönner, der dennoch national schon der M45 angehört, diesmal nicht die obligatorische 18 vor dem Komma stand, gelang ihm mit 17,86m eine beachtliche Steigerung der bisherigen Bestmarke. Das lässt vor allem für die kommenden Ereignisse noch ein bisschen Luft nach oben für weitere Steigerungen. Bei der Hallen-WM im polnischen Torun muss der Koloss aus Thüringen freilich noch in der M40 ran. Was indes für die Weite kein Kriterium ist. Vermutlich auch nicht für seine Titelchancen.

All-Star-Wertungen an Depner und Hagt

Obwohl es jetzt gegenüber dem Mann mit dem außerordentlich langen Haltbarkeitsdatum zwangsläufig ein heftiger Absturz wird, bleiben wir beim unter dem Hallendach nicht ganz so schmutzigen Geschäft mit der Kugel. Die inoffiziellen All-Star-Wertungen nach LAMPIS für die metrisch besten Leistungen in Düsseldorf gingen an Niels Depner (*13.01.1973), der heute Geburtstag feiert, von SuS Dinslaken mit 13,90m in der M45 und Jung-Seniorin Nina Celia Hagt (*1989) vom DSV Düsselorf mit 11,78m in der W30.
Mit diesem Link geht es zu der mal wieder wild durcheinander gewürfelten Online-Ergebnislste von SELTEC. Ein Graus! Die Resultate aus Hessen lagen bei Einstellung dieses Beitrages um 08.00 Uhr noch nicht vor respektive waren unauffindbar.

HLV-Titelkämpfe: Ein Suchspiel zur Online-Ergebnisliste zu gelangen

(Frankfurt/Hanau/Krefeld, 13. Januar 2019) Ginge es nicht darum, unseren treuen Stammbesuchern und Gelegenheitsgästen einen gescheiten Service anzubieten, würden wir uns einen Teufel um den Mist scheren, den so manche Netzwerk-Administratoren verunstalten (kein Tippfehler!). So aktuell der des Hessischen Leichtathletik-Verbandes (HLV) in Frankfurt. Die Online-Ergebnisliste der Landesmeistershaften der Senioren/innen gestern in Hanau mutiert zu einem Suchspiel, bei dem der Verfasser dieser Zeilen nicht fündig geworden ist (siehe vorherigen Beitrag). Herbert E.Müller vom TSV Bayer Dormagen, mit seinen 89 Jahren bei den NRW „Open“ nicht nur noch sehr flott auf den Beinen, sondern auch als Späteinsteiger in die EDV ein ganz heller Kopf, wusste Rat und ließ es uns wissen. Erst über den Umweg der „Teilnehmerliste“ gelangt man zur Ergebnisübersicht. Wo soll das Problem sein, wie anderenorts schließlich praktiziert, einen Direktlink dahin zu legen? Eine rein rhetorische Frage! Selbstverständlich geben wir uns nicht der Illusion hin, dass sich durch unsere Schelte irgendetwas bessern würde. Kein Grund, es sich zu verkneifen.

Valdis Cela und Pétra Bajeat von EMA bei "Overall"-Wertung gekürt

(Lausanne/Krefeld, 12. Januar 2019, 00:00 Uhr) Nichts Genaues weiß man nicht. Das dafür aber ganz genau. Also spekulieren und interpretieren wir noch ein bisschen herum im dritten und unwiderruflich letzten Teil unserer Trilogie (sonst wäre es auch keine) um die Auszeichnungsschwemme der European Masters Athletics (EMA) mit Briefkasten-Adresse im mondänen schweizerischen Lausanne am Genfer See bei seinen „Best Masters“ für die Saison 2018. Freilich ohne Gewähr wie die Verkündung der Lottozahlen.
Ein wenig Licht ins Dunkel brachte vorgestern die zeitlich nach unserer Glosse erschienene Meldung auf der EMA-Netzseite, dass bei dem Kategorien-Monopoly Marianne Maier (W75) aus Österreich und Valdis Cela (M70) aus Lettland in der Sparte Mehrkämpfe (ergo doch wie jeweils von uns vermutet!) verdientermaßen gekürt worden sind.

Dramaturgischer Höhepunkt an der falschen Stelle gesetzt

Daraus darf wohl aufgrund der vorherigen acht Veröffentlichungen messerscharf geschlossen werden, dass Cela und Pétra Bajeat (W50) aus Frankreich neben Sprung auch die „Overall“-Wertung für sich entschieden haben, thronen mithin noch über allen anderen Besten und sogar über sich selber. Verrückt entrückt! Galaktisch quasi. Was noch fehlt in dieser Lotterie sind bei Einstellung dieses Beitrages die Auserkorenen der EMA-Jury in der Disziplingruppe Sprint. Offenbar erachten Präsident Kurt Kaschke (neuerdings Gütersloh) und sein Adlatus für Kommunikation Alfred Hermes aus Jülich (ja, der frühere DLV-Seniorensprecher) das als dramaturgischen Höhepunkt, statt mit den ausgeguckten vermeintlich einzig wahren „Overall-Masters“ zu schließen.

Hinwendung zum Gießkannenprinzip ist blinder Aktionismus

Sei ihnen noch ein ungeschriebenes uraltes Zeitungsgesetz mit auf den Weg gegeben: Der Leser ist vergesslich. Soll heißen, dass bestimmte, dazu nicht unbedingt einleuchtende Vorgänge ins Gedächtnis zurück gerufen werden sollten. Selbstverständlich gilt das auch für Online-Medien aller Art. Das allgemeine Rätselraten wäre jedenfalls mit einer kurzen Erläuterung des Prozederes zu vermeiden gewesen.
Es hätte freilich an der Absurdität des von uns so genannten und von vielen anderen unisono dermaßen empfundenen Gießkannenprinzips nichts geändert. Eine an sich hohe ideelle Auszeichnung wird hier in blindem Aktionismus ohne jede Not verwässert. Wer hat diesen ausgemachten Schwachsinn bloß verbrochen?