Süßer die Kassen nie klingeln als in der Weihnachtszeit

Kolumne

Moment mal

(Darmstadt/Berlin/Krefeld, 13. Dezember 2018)
Bekanntermaßen sitzt in der Vorweihnachtszeit das Geld lockerer als sonst wann. Die Geschäftsleute wissen es, die Werbestrategen ebenso und auch im Sport weiß man die Gunst der Stunde zu nutzen. So auch beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV), wo sie dem nun aus er zweiten Reihe tätigen einstigen Senioren-Cheffotografen Karl-Heinz „Flunker“ Flucke (Rang 1 ist geräuschlos an Lutwin Jungmann, Ehemann und „Betreuer“ der neuen WMA-Präsidentin Margit Jungmann übergegangen) den Steigbügel halten. Flucke darf von der Reservebank aus in der Senioren-Spielecke auf der DLV-Netzseite in so genannten Galerien Werbung für die von ihm gemachten Bilder betreiben. Denn irgendwie muss der Rubel ja rollen. Und so biedert sich der Hobby-Fotograf (im Bild) aus Berlin mit Serien an, die er als „Höhepunkte der Saison“ anpreist und für fünf Euro pro digitales Stück logischerweise auch verkaufen will.

Arbeitstitel suggeriert fotografische Leckerbissen

Der Arbeitstitel suggeriert dem gemeinen und geneigten Leser (natürlich auch weiblich), dass die Fotos aus der
Flunker"-Werkstatt auch echte fotografische Leckerbissen sind und keine bloßen Ablichtungen von möglichst vielen Personen (das multipliziert die Verkaufszahlen) auf irgendeiner Meisterschaft. Es ist zu erwarten, dass die Serie zur Gewinnmaximierung im Wochentakt fortgesetzt wird. Die jüngste Veröffentlichung wurde nämlich unter Römisch II publiziert.
Im Übrigen scheint beim DLV die Nachrichten- und Informationslage gen Null zu tendieren. Anders ist es kaum zu erklären, dass den Fluckeschen Verkaufsangeboten solch ein breiter Raum gewidmet wird.
Bei den Meisterschaften sind DLV, EMA und WMA schnell dabei die Taschen der Senioren zu leeren. In der meisterschaftsfreien Zeit, also kurz vor Weihnachten, ist der Verband dann dem Freizeit-Knipser auf DLV-Dienstreisen dabei behilflich, die Euros in seine Tasche fließen zu lassen.
Filz, Klüngelei und Kumpanei sind bei genauerem Hinsehen eben allgegenwärtig.