Brigitte Brunner gelang der Hattrick mit dem Gewinn des Werfercups

(Bad Honnef/Krefeld, 12. Mai 2018)  Coup mit dem Cup gelungen. Brigitte Brunner von der Troisdorfer LG gewann bei ihrem Quasi-Heimspiel an Christi Himmelfahrt im nahen Bad Honnef zum dritten Mal in Serie den Joseph Bellinghausen Werfercup, der zum fünften Mal federführend von Roland Wattenbach professionell und reibungslos veranstaltet wurde. Bei der Premiere hatte das im Vorjahr 96-Jährig verstorbene Werfer-Urgestein Philipp Frech diesen „wandernden“ Extrapreis gewonnen, danach Ralf Unger. Brunner erzielte mit 10,61m im Kugelstoßen der W60 die punktbeste Leistung in allen Klassen und drei Disziplinen.

Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr um 50 Prozent gesteigert

Per Saldo zog der promovierte Astrophysiker, der alles minutiös geplant und umgesetzt hatte, eine positive Bilanz, sah den erklecklichen Aufwand angemessen widergespiegelt. Wichtiges Kriterium: Die Teilnehmerzahl wurde gegenüber 2017 von 30 auf 45 um satte 50 Prozent gesteigert. Selbst trotz der eher düsteren Wetterprognosen hat es während der mehrstündigen Wettbewerbe lediglich einmal kurz getröpfelt, waren die Temperaturen zwischen 16 und 18 Grad durchaus angenehm. Zwei avisierte meisterliche Könner mussten allerdings mehr oder weniger passen. Ralf Unger (*1947) vom TuS Kerpen-Buir fehlte nach längerer Verletzungspause und entsprechendem Trainingsrückstand Kraft, Technik und Sicherheit. Sechsmal nix wie war wohl nix mit der Kugel und eine nach zwei ungültigen Versuchen abgebrochene Diskus-Konkurrenz waren die nahezu unausbleibliche Folge. Rolf Griesberg (*1952) vom Pulheimer SC zog aufgrund einer akuten Nackenverletzung schon vorher die Reißleine und beschränkte sich auf die Zuschauerrolle.

Reiner Horstmann bestätigte die Vorschusslorbeeren

Immerhin verdiente sich Rainer Horstmann (*1957/M60) vom TuS Kirchlinde die von uns verteilten Vorschusslorbeeren, der seine zuletzt gute Form mit 13,32 im Kugelstoßen und 46,24m im Diskuswerfen zu bestätigen wusste. Obwohl Roland Wattenbach aufgrund seiner Organisatoren-Rolle nicht selber in den Ring ging, gab es durch seinen Sohn Stefan (*1981) familiären Lokalkolorit. Der  momentan bei der Bundesmarine in Plön eine Ausbildung absolvierende Junior stieß nach längerer Wettkampf-Abstinenz, indes regelmäßiger sportlicher Betätigung, respektable 13,10m Kugel in der M35. – Alle Resultate unter diesem Link.