Thomas Dresp in der "ewigen" Bestenliste übersehen

(Norden/Krefeld, 12. Juni 2014) Es gibt kein besseres Regulativ, als den aufmerksamen Leser. Insbesondere, wenn er es durch eigenes Erleben ganz genau weiß. Diskuswerfer Thomas Dresp (*1961) vom TV Norden, Deutscher Senioren-Meister von 2012 in Erfurt mit der griffigen Weite von 51,51 m, fand sich in unserem Beitrag im Fenster Ergebnisse „Norbert Dremmel trumpfte im Wurf-Fünfkampf mächtig auf“ nicht erwähnt. Da hatten wir den Bayern aus Unterhaching ob seiner herausragenden Diskuswurf-Leistung von 53,42 m zunächst an die siebte Stelle der „ewigen“ deutschen Bestenliste einsortiert. Wohlweislich merkten wir an, sofern uns keiner durch die Lappen gegangen sei. Das war dann Thomas Dresp. Der Ostfriese warf nämlich am 29. September 2012 auf der „Segelwiese“ von Klaus Albers in Bremerhaven 54,25 m, belegt mithin in besagter bundesdeutschen Hitliste den fünften und in der Weltrangliste von 2012 den dritten Platz. Glücklicherweise kann ein Online-Medium jederzeit korrigiert werden, was zwischenzeitlich schon geschah. Außer der von ihm genannten Weite erfuhren wir in der Mail von Thomas Dresp noch, dass er seit Juni 2013 seine sportlichen Aktivitäten auf Null gesetzt habe. Nach einem kürzlich absolvierten Schnupper-Wettkampf hätte er wieder Spaß gefunden und will „demnächst ins Training einsteigen“. Das Wörtchen demnächst ist allerdings ein sehr dehnbarer Begriff.
Schau’n mer mal, wie der „Kaiser“ – na, ihr wisst schon wer – in solchen Fällen sagen würde.