Fünf von sieben DAMM-Teams mit finalverdächtigen Resultaten

(Verden/Krefeld, 18. Mai 2019)  Teil eins der DAMM-Trilogie an diesem Wochenende ist gestern Abend in Verden (Niedersachsen) über die sportliche Bühne gegangen. Was vorweg schon einmal als Erfolg zu werten ist, dass alle sieben gemeldeten Mannschaften an den Start gegangen und dem oberflächlichen Anschein der Ergebnisliste nach ohne Totalausfälle über die Runden gekommen sind. Das sogar dermaßen gut, dass sich fünf Teams des Septetts gemessen an der vorjährigen Rangliste nach Abschluss der Qualifikationen und Landesmeisterschaften berechtigte Hoffnungen auf die Final-Teilnahme am 21.September 2019 im Dantestadion der Bayern-Metropole München machen dürfen. Als da wären die M30 der Stg Lingen-Nordhorn-Osterbrock (8.137 Punkte), die M60 der gastgebenden LG Kreis Verden (6.845), die W30 der Stg Brinkum-Barßer-Friedrichsfeld (6.586), die W50 der LGKV (5.415) und die W60 der Stg Hamburg/Harburg (5.300). Nicht gereicht haben dürfte es hingegen für die M50 der LGKV (8.480) und die W40 des TSV Tritta (5.415). – Alle Resultate unter www.lgkv.de im Fenster Ergebnislisten.

DAMM: 25 Teams bei Landesmeisterschaften in Sachsen gemeldet

(Verden/Kirchzarten/Neukieritzsch/Krefeld, 17. Mai 2019) Es ist richtig Feuer unter’m Dach an diesem Wochenende bei der Deutschen Altersklassen-Mannschaftmeisterschaft (DAMM). Hübsch verteilt an drei Schauplätzen in der Republik heute in Verden (Niedersachsen), morgen in Kirchzarten (Baden-Württemberg) und Sonntag bei den 26.Landesmeisterschaften von Sachsen in Neukieritzsch haben insgesamt 36 Teams ihre Meldungen abgegeben. Geradezu rekordverdächtig ist die Beteiligung am letztgenannten Ort der Handlung mit sage und schreibe 25 Vereinen und Startgemeinschaften. Das erinnert förmlich an die Hoch-Zeiten der Keimzelle der Senioren-Bewegung in den so genannten alten Bundesländern mit der absoluten Galionsfigur Nordrhein-Westfalen. Da waren es, zum Vergleich, diesmal beim NRW-Team-Endkampf am 05.Mai 2019 in Emmerich 17 gemeldete Mannschaften, von denen schlussendlich 16 angetreten sind und in die Wertung kamen.

Nützliche Hinweise in eigener Sache zum besseren Leser-Verständnis

(Krefeld, 15. Mai  2019) Es kann nicht schaden, dürfte vielmehr durchaus nützlich sein, unseren zahlreichen geschätzten Stammbesuchern und Gelegenheitsgästen ein paar Dinge in eigener Sache näher zu bringen und verständlich(er) zu machen. Wenngleich wir aufgrund der freiberuflichen Tätigkeit des Verfassers und Lampis-Rechteinhabers als berufsständisch organisiertem Sportjournalisten den berechtigten Anspruch erheben, eine Art Online-Zeitung zu sein, so gibt es eben doch ein paar kleine, indes feine Unterschiede zu einem professionell betriebenen digitalen Medium.
Vorneweg erscheinen wir kostenfrei, generieren keinerlei Einnahmen und produzieren ausschließlich Ausgaben. Das läuft also alles getreu dem Motto „aus Spaß an der Freud, an der Schreiberei als solchen und der Leichtathletik als bis zum Vorjahr bei aller gebotenen Bescheidenheit recht erfolgreichem aktiven Kugelstoßer im Besonderen“. Wobei mir manches in der Außenansicht bei der einstigen olympischen Kernsportart inzwischen gründlich missfällt und das Vergnügen bisweilen gehörig vergällt. Die Verbände DLV, EMA und WMA eingeschlossen. Aber da verkünde ich nichts Neues.

Es allen recht zu machen ist eine Kunst die keiner kann

Eine Informationspflicht für was aus immer gibt es nicht, sie kann auch nicht daraus abgeleitet werden, dass über absolut Vergleichbares bereits berichtet worden ist. Ebenfalls kein Gewohnheitsrecht oder Besitzstandswahrung. Die Freiheit behält sich unser kleines aus einigen namhaften gelegentlichen Gastautoren vom Fach und mir selber bestehendem Redaktionsteam einzig und allein vor, was wir aufgreifen oder was eben nicht. Das ist kein Gutdünken, sondern anders bei einem weitestgehenden Alleinunterhalter nicht machbar und zu leisten. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen sind wir auf Informationen, Tipps, Anregungen, Hinweise, Sorgen, Beschwerden, Kümmernisse aus dem großen Fundus der Senioren-Leichtathletik angewiesen und dafür ausgesprochen dankbar.
Nicht immer, aber doch immer wieder nehmen wir derlei auf. Ein treffliches Beispiel ist der gestrige Beitrag. Und noch eins: Es allen recht zu machen ist eine Kunst die keiner kann. Ergo versuchen wir es erst gar nicht, bewahren uns den kritischen Blick stets darauf, wo wir ihn/es für nötig halten. Schön, dass es hier zu Lande durch die im Grundgesetz verbriefte Presse- und Meinungsfreiheit seit bald 70 Jahren (24.Mai) ausdrücklich gestützt wird.
In diesem Sinne, liebe Leser, bleibt Lampis gewogen. Eine tunlichst große Einschaltquote ist die beste Motivation, morgens, und das an nahezu allen 365 Tagen im Jahr, mit dem größtmöglichen Sendungsbewusstsein unter bekannter Internet-Adresse auf Sendung zu gehen.

Problem erkannt, Gefahr gebannt: Peter Sjoerds inzwischen eingebürgert

(Bad Meinberg/Herford/Krefeld, 16. Mai 2019) Nunmehr haben wir es aus absolut zuverlässiger Quelle. Noch authentischer geht es nicht. Namentlich von Michael Striewe, einem etatmäßigen Team-Mitglied der M40-Mannschaft der Stg. Ostwestfalen-Lippe. Diesmal laufen sie nicht wie im Vorjahr Gefahr, als damalige Ranglisten-Dritte mit 9.362 Punkten nicht für das Bundesfinale der Team-DM um die Deutsche Altersklassen-Mannschaftsmeisterschaft (DAMM) zugelassen zu werden. Denn der Verhinderungsgrund hat sich fernab vom Ausgang des anhängigen EuGH-Urteils zum Ausländerstartrecht am 13.Juni 2019 in Luxembourg City inzwischen in Wohlgefallen aufgelöst. Peter Sjoerds (ehedem Niederlande) ist kurz vor den Deutschen Senioren-Hallenmeisterschaften 2019 Anfang März in Halle an der Saale eingebürgert worden und da auch schon unbeanstandet als im Verlauf Vierter im Kugelstoßen der M40 (12,10m) in den Ring gegangen. Derweil hat der gebürtige Engländer Jamie Hodgson (beide TG Herford) bereits seit 2017 die deutsche Staatsbürgerschaft. Hätten wir das also umfassend geklärt.
Offen ist allerdings noch, ob die Stg. OWL auch ihre hochfliegenden Pläne erreicht, beim DAMM-Finale am 21.September in München aufs Podest zu gelangen (so steht es auf deren Netzseite). Denn durch ihr Staffelpech beim NRW-Team-Endkampf in Emmerich müssen sie bei den Lippischen Mannschaftsmeisterschaften am 26.Juni 2019 in Lage „nachsitzen“. Striewe strahlt Zuversicht aus, dabei locker über die in etwa notwenigen 9.000 Punkte zu kommen.

DAMM: Staffel der Stg. Ostwestfalen-Lippe verlor Stab und viele Punkte

(Bad Meinberg/Krefeld, 14. Mai  2019) Dank des bestens informierten Lampis-Lesers Hans-Peter Bierwirth aus Westfalen können wir zumindest ein Rätsel auflösen. Die Stg. Ostwestfalen-Lippe hat beim NRW-Team-Finale in Emmerich bei der abschließenden Sprintstaffel der M40 die Bahnrunde nach lendenlahmen 61,39 Sekunden (Vorjahr 48,43) passiert. Da hatten wir in unserem seinerzeitigen Beitrag mit an Sicherheit grenzender Gewissheit gemutmaßt, dass hier nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein kann. Ging es auch nicht. Das ohnehin schon ersatzgeschwächte Quartett verlor beim letzten Wechsel den Stab, hob ihn zwar ohne die Bahn zu verlassen regelkonform wieder auf, ließ dabei jedoch wertvolle Zeit und ganz viele Punkte liegen.
Die letztlich erreichten 8.510 Zähler werden aller Voraussicht nach nicht für den Einzug in den diesmal besonders begehrten bundesweiten DAMM-Endkampf am 21.September 2019 in München (Stichwort: Oktoberfest) reichen. Dazu waren im Vorjahr fast 9.000 Punkte vonnöten. Die aus sieben Vereinen bestehende Startgemeinschaft will das Versäumte deshalb bei den Lippischen Mannschaftsmeisterschaften nachholen.

Ein Rätsel gelöst, das nächste aufgeworfen
 
Das wirft das nächste Rätsel auf: Wie wollen sie das ohne ihren Top-Sprinter Jamie Hodgson (Brite?) schaffen, dessentwegen sie 2018 als an sich von der Rangliste drittplatziertes Team (9.362 Punkte) vom DLV wegen des ab 2017 abgeschafften Ausländerstartrechts nicht für das Finale zugelassen worden sind (spielt auf Landesebene keine Rolle)? Oder ist er inzwischen eingebürgert worden? Denn auf den positiven Ausgang des zu diesem Punkt anhängigen EuGH-Urteils am 13.Juni 2019 in Luxembourg City sollte besser nicht schon im Vorgriff vertraut werden.