Einen geschmeidigen Jahreswechsel und viele tolle Momente in 2018

(Krefeld, 31. Dezember 2017)  Guten Tag allerseits und allerorten,
das kleine LAMPIS-Team mit seinen fachkompetenten Gastautoren wünscht allen Stammbesuchern und Gelegenheitsgästen einen geschmeidigen, tunlichst unfallfreien Jahreswechsel und für 2018 viele zauberhafte, unvergessliche Momente in allen Lebenslagen! Das schließt logischerweise die geliebte (Senioren-)Leichtathletik ein, die irgendwann zum Sakrile
g zu werden pflegt und nicht mehr wegzudenken ist. Und das ist gut so! Dabei müsste eigentlich gar nicht erst die Plattitüde bedient werden, dass jene die rasten zugleich rosten.
Dies ist nunmehr der 381. Beitrag im schon sehr bald abgelaufenen Jahr. Damit sind wir einmal mehr unserem selbst gestellten Credo gerecht geworden, mit mindestens jedem Tag einer neuen Meldung zu informieren, kommentieren, glossieren sowie nicht zuletzt auch mit Wortwitz und Bildsprache zu unterhalten. Da wir uns in erster Linie als Interessenvertretung der Aktiven verstehen, liegt es in der Natur der Sache, dass dies den kritisierten Verbänden und Personen nicht gefällt bis gründlich missfällt. Sie haben es fortan selber in der Hand, das zu minimieren. Dazu wünschen wir ihnen ungeachtet der hoffentlich robusten, unverwüstlichen Gesundheit für die Zukunft „Gute Besserung!“.
Unsererseits können wir versprechen, dass wir weiterhin sprachlich die klare, unmissverständliche Kante beibehalten werden. Da halten es unsere Ü60-Autoren und ich selber mit  dem unvergessenen Joachim „Blacky“ Fuchsberger wie in seinem Buch „Alt zu werden ist nichts für Feiglinge“: Auf wen oder was sollten wir noch Rücksicht nehmen?!

Marianne Maier steigerte den Hallen-Weltrekord der W75 um 35 cm

(Dornbirn/Krefeld, 31. Dezember 2017)  Bereits einen Tag vor dem Jahreswechsel zündete Alleskönnerin Marianne Maier (*25.12.1942) vom TS Höchst einen Silvesterkracher und machte sich zudem ein wenig nachträglich selber ein Geschenk zu ihrem Fünfundsiebzigsten. Dabei war es wohl zweckpessimistische Tiefstapelei oder Bescheidenheit, dass sie sich noch nicht in einem adäquaten Trainingszustand befinden würde. Sei‘s drum: Die Wahl-Schweizerin mit österreichischem Pass steigerte gestern bei einem Internationalen Kugelstoßmeeting in der Leichtathletikhalle Dornbirn (Vorarlberg) den nicht ganz sechs Jahre alt gewordenen Hallen-Weltrekord der W75 von Anne Chatrine Rühlow vom SV Burgsteinfurt gleich um satte 35 Zentimeter auf 11,74m. Dazu ließ sie sich nach sehr verhaltener Feinjustierung in einer Art Steigerungslauf von 10,26 über 11,04 und 11,05m bis zum vierten Versuch Zeit. In einem verständlichen Spannungsabfall legte sie 10,99m nach, um dann im finalen sechsten Durchgang mit 11,51m die alte Bestmarke nochmals zu übertreffen und ihre Topleistung zu bestätigen. Es ist nicht überliefert, ob anschließend zumindest schon einmal die Sektkorken knallten.

Dieses war der erste Streich in der W75, doch...

Da die gute Marianne keine Sprücheklopferin ist, legen wir uns für sie aus dem Fenster, dass dies zwar ihr letzter „Streich“ im alten Jahr war, dem im neuen noch einige in der Freiluftsaison folgen dürften. Und das nicht nur im Kugelstoßen, obschon der bei 10,82m geradezu auf dem Silbertablett serviert scheint. Wie wär’s beispielsweise damit, die aktuelle Weltrekordhalterin im Siebenkampf der W70 (6.218 Punkte) beim weltberühmten Mehrkampf-Meeting in Götzis starten zu lassen? Das würde obendrein für Lokalkolorit sorgen und als Nebeneffekt die Senioren-Leichtathletik erheblich aufwerten. Oder die
Maierin" bereichert den als Weltrekord-Festival bekannten Stendaler Hanse Cup, der am selben Wochenende im Wonne-Monat Mai ausgetragen wird.

Kaschke-Zirkel: Wenn einer nicht mehr weiter, bildet er 'nen Arbeitskreis

(Lausanne/Krefeld, 30. Dezember 2017)  Wenn einer nicht mehr weiter weiß, dann bildet er ’nen Arbeitskreis. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die bislang fünfjährige Amtszeit des führungsschwachen Präsidenten des kontinentalen Senioren-Dachverbandes European Masters Athletics (EMA) mit Sitz im schweizerischen Lausanne. Als letzte Maßnahme dieser Art im alten Jahr hob Kurt Kaschke (im Bild) aus Freudenstadt gleich derer drei auf einem Schlag aus der Taufe. Darunter machte er gewissermaßen den Bock zum Gärtner, indem er seinen neuen Kumpel Alfred „Alf“ Hermes, seines Zeichens gewählter DLV-Seniorensprecher, für den Bereich Medien & Kommunikation auserkor. In dieser Eigenschaft durfte der 71-jährige Mittelstreckler vom Pulheimer SC auch schon beim sündhaften teuren, sinnlos Geld vernichtenden EMA-Seminar in Frankfurt/Main auflaufen. Was ihn als Betreiber einer Verharmlosung- und Abkupferungsnetzseite bei anderer beruflicher Vorbildung dazu befähigen soll, erschließt sich dem geneigten Betrachter nicht. Allenfalls, dass sich nach einem deutschen Sprichwort gleich und gleich gerne gesellt. Beide, Kaschke und Hermes, haben sich den zweifelhaften Ruf erworben, Phlegmatiker zu sein, die ihre originären Aufgaben nicht oder zumindest höchst unzulänglich wahrzunehmen pflegen.

Hermes - ein Mensch gewordenes Chamäleon

Aber immerhin hat der 62-jährige „Präses“ erreicht, dessen ständiges Delegieren und Verantwortung abwälzen (letztlich hängt er doch am Fliegenfänger) unter Insidern Kaschke-Zirkel geschimpft wird, dass die Netzseite des Hermes-Boten ohne wirkliche Botschaften neuerdings eine Art Zweigstellte der EMA ist. Eine rein weitertransportierte Kommunikation. Genauso, wie Hermes (rechts im Bild) bei LAMPIS, das er angeblich meidet wie der Teufel das Weihwasser, aber immer genau weiß, was drinsteht, thematisch geistigen Diebstahl betreibt. Selbstverständlich ohne Quellenangabe. Dafür sucht und findet er dann andere Eselsbrücken. Der Mann ist auf seine ganz eigene Weise kommunikativ. Reflektion ist ihm allerdings völlig fremd, wie unlängst bei der neuen Flut von je sieben „Best Master auf the Year“ für 2017. So er überhaupt eine eigene Meinung haben sollte, macht er sie nicht publik. Ein Mensch gewordenes Chamäleon. Bloß nicht auffallen.

Vorjahressiegerin Marianne Maier auch beste Masters-Athletin von 2017

(Wien/Krefeld, 30. Dezember 2017)  Andere Länder und in diesem Falle auch bessere Sitten! Österreich wählte bis zum 2.Weihnachtstag in einer gleichberechtigen Mischung aus Experten (Trainer, Journalisten) und interessierten Aktiven, immerhin 2.532 an der Zahl, in sechs Kategorien die Leichtathleten des Jahres 2017. Bereits vorgestern wurden sie auf der Netzseite des Verbandes veröffentlicht. Mit dem überhaupt eindeutigsten Abstimmungsergebnis von 73,07 Prozent setzte sich die auch von uns favorisierte Vorjahressiegerin Marianne Maier (*25.12.1942) vom TS Höchst bei den Seniorinnen durch. Trotz des von Triple-Gewinner (2014 – 16) Gottfried Gassenbauer angekurbelten Wahlkampfes belegte sein hammerwerfender Sportkamerad  Heimo Viertbauer (M70) lediglich den fünften Platz. Die feierliche Proklamation der Sieger und Top-Platzierten geht, ebenfalls anders als hier zu Lande in einer lieblosen Aktion, im  Rahmen des „Austrian Athletics Award“ in der Ösi-Metropole Wien an würdevoller, festlicher Stätte über die Bühne. Dabei werden die Trophäen von namhaften Persönlichkeiten überreicht, wie 2015 durch IAAF-Präsident Sebastian Coe aus Großbritannien.
Die „Maierin“ wird heute bei einem Hallensportfest in Vorarlberg in den Ring gehen. Obwohl die Jung-Fünfundsiebzigerin ihren derzeitigen Trainingszustand nicht als besonders gut bezeichnet, will sie versuchen den bei 11,39m zu Buche stehenden Hallen-Weltrekord von Anne Chatrine Rühlow (SV Burgsteinfurt) anzugreifen.

Sportsch(l)au: Bei der Vitamzufuhr kommt's auf die richtige Dosis an

(Köln/Krefeld, 29. Dezember 2017)  Es kursieren eine Menge Sportirrtümer, die so lange kolportiert und transportiert werden, dass sie irgendwann Mythenstatus erlangen, also für bare Münze genommen werden. Der Sportwissenschaftler Prof. Dr. Ingo Froböse (im Bild) von der Deutschen Sporthochschule Köln, früherer Klasse-Sprinter beim einstmals ruhmreichen ASV Köln, nimmt sich derartiger Vorurteile im WDR2-Hörfunk und ARD-Morgenmagazin unter der Rubrik „Sportsch(l)au“, anderen Publikationsmedien sowie seiner eigenen Netzseite an. Mit seiner freundlichen Genehmigung werden wir in loser Folge diese Beiträge veröffentlichen, wobei wir aus Platzgründen gelegentlich den Sinn wahrende Kürzungen vornehmen. Das ist nunmehr das 95. Kapitel zu diesem Themenkomplex. A.H.
Viel bringt viel, oder? Vorsicht!  Das ist heutzutage bei den (künstlichen) Vitaminen nicht mehr der Fall. Früher mag das noch gestimmt haben. Als ich noch klein war, vor etwa 50, fast 60 Jahren, gab es noch nicht diese riesige Auswahl an Lebensmitteln und damit auch nicht an Vitaminquellen. Also hat dieser Mythos damals gestimmt, einfach dadurch bedingt, dass die Menschen nicht so eine vielseitige Auswahl hatten.
Wer aber heutzutage etwas genauer auf die Inhaltstoffe verschiedener Lebensmittel schaut, wird sich doch schon sehr wundern, was da so alles drin steckt. So enthält fast jede Limonade oder sogar teilweise Brot extra zugesetzte Vitamine. Vieles was der Markt uns heute bietet, wird von unserem Körper nicht gebraucht. Wenn wir statt auf künstliche Vitamine voll auf Naturprodukte setzen, liegen wir damit goldrichtig. Obst und Gemüseorten wie Weintrauben, Birnen oder Kürbisse liefern beispielsweise im Herbst genau die richtige Dosis Power für unser Immunsystem.
Diejenigen, die zusätzlich auf künstliche Vitamine zurückgreifen, sollten dabei die Qualität und Quantität ganz besonders im Blick haben. Denn viel hilft nicht immer viel. Ganz im Gegenteil: Eine Überdosis kann durchaus auch Schaden anrichten. Zu viele (künstliche) Vitamine können unerwünschte Nebenwirkungen mit sich bringen.
Fazit: Deshalb sollten die Dosierungen mit dem Hausarzt oder Apotheker des Vertrauens abgesprochen werden.