EMA-Präsident Kurt Kaschke verursachte hochnotpeinlichen Lapsus

Kommentar

Unter uns gesagt
 

(Lausanne/Izmir/Krefeld, 01. September 2014)
Einmal mehr avancierte Lampis im Doppel zum Leit- und Leidmedium. Wie bereits am 29. August in unserem Beitrag „EMA präsentiert bereits nach drei Tagen ein neues Logo“ berichtet, wurde bei der Namensänderung von EVAA in European Master(s) Athletics das Plural-„s“ bei Masters schlichtweg geschlabbert. Das schlug hohe Wellen und löste etliche Reaktionen aus. Auch solche, die wir von wohl gesonnenen Stammbesuchern erhielten, die unsere ausführlich geschilderte Sichtweise teilen. Darunter war eine besondere Schmonzette, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen. Doch vorweg zum besseren Verständnis: EMA-Präsident Kurt Kaschke (im Bild) aus Freudenstadt im Schwarzwald gilt in der einschlägigen Leichathletik-Szene als Sprachengenie, lehrt in seiner neuen Wahlheimat als studierter Erziehungswissenschaftler mit den Schwerpunkten Sport und Anglistik (!) der Uni Kiel an einer Schule. Welche Fächer, ist uns freilich nicht bekannt. Dazu ist er freiberuflich als Moderator und Motivator tätig. Der 59-Jährige kokettiert bisweilen selber damit, dass er neben seiner Muttersprache fünf weitere mehr oder weniger perfekt in Wort und Schrift beherrscht. Vorneweg Englisch, was bei Anglistik nahe liegt. Nun darf er sich auch Terminator in Sprachverhunzung nennen. Als „Präses“ steht er schlussendlich in der Verantwortung für diesenLapsus linguae“. Wobei es, anders als bei einem Versprecher, kein Schnellschuss war. Doch nun zu dem Bonmot (siehe oben): „Das fehlende Plural-s entbehrt nicht einer gewissen Peinlichkeit des ,black-forest-teacher'. Vielleicht unterrichtet er ja an einer Baumschule. Wald wäre schließlich genug vorhanden.“
Jedenfalls hat Lampis die kontinentale Dachorganisation vor größerem Schaden bewahrt. Es wäre bis hin zur Eintragung im Verbandsregister beim zuständigen Gericht am Sitz in Lausanne (Schweiz) überall falsch gewesen. Und da wäre einiges zusammen gekommen. Bedankt hat sich indes noch niemand bei uns. Nicht die feine englische Art, Herr Kaschke. Dieser hochnotpeinliche Vorgang wurde auch auf der Netzseite der EVAA (demnächst www.ema.ch) bislang tot geschwiegen.

Diese EM kann keinen Platz in der Ruhmeshalle beanspruchen

(Izmir/Krefeld, 31. August 2014) Machen wir einen dicken Haken hinter die 19. Senioren-Europameisterschaften im türkischen Backofen von Izmir an der Ägäisküste. Diese EM wird keinen exponierten Platz in der Ruhmeshalle der kontinentalen Titelkämpfe für sich beanspruchen können. Allenfalls mit einem neuen Hitzrekord. Was nicht allein aus Werfersicht in die Historie eingehen wird, sind bei sechs Starts die fünf Weltrekorde und ein Europarekord der im Spätherbst, eher noch am Winteranfang ihrer langen, erfolgreichen Karriere stehenden Rachel Hanssens (W 85) aus Belgien. Ansonsten ist aus sportlicher Sicht und von den Nebenschauplätzen alles Wesentliche von uns zu Bildschirm gebracht worden. Keiner hat so intensiv und ausführlich von diesen Meisterschaften berichtet wie Lampis. Manches hätte ohne uns in der veröffentlichten Wahrnehmung überhaupt nicht stattgefunden. Da sei nur an die längst überfällige Umbenennung des Dachverbandes EVAA in European Master(s) Athletics (EMA) erinnert (dem Fauxpas mit dem fehlenden Plural-„s“ widmen wir noch einen Kommentar).
Unsere daheim gebliebenen Mitglieder und Stammgäste, aber auch die vernetzten deutschsprachigen Aktiven vor Ort wussten es zu schätzen. Die Besucherzahlen (nicht Seitenklicks!) während der zehntägigen EM lagen konstant im vierstelligen Bereich. Vielen Dank für diese Wertschätzung und unseren Korrespondenten an den Wettkampfstätten sowie um sie herum für ihre erhellenden, authentischen Hintergrundinformationen zur Erbauung der Leserschar!
Nun jedoch endgültig: Vorhang! Schluss! Aus! Basta!

EMA präsentiert bereits nach drei Tagen ein neues Logo

(Izmir/Lausanne/Krefeld, 29. August 2014) Donnerwetter! Das nötigt Respekt ab. Kaum hatte die bisherige EVAA mit Sitz in Lausanne am Genfer See in der Schweiz auf der Generalversammlung vor drei Tagen in Izmir (Türkei) mehrheitlich den Verbandsnamen in European Master(s) Athletics (EMA) geändert, kommt der kontinentale Dachverband bereits heute auf seiner Netzseite mit dem neuen Logo heraus. Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten oder erspart sich den Ärger und schweigt. Aber bekennen wir mutig Farbe. Es kommt einfach, dennoch schmuck und pfiffig mit der durch die Buchstaben laufenden angedeuteten Rundbahn als Vollendung für das E und A daher. Auch das schlichte, die Augen schonende harmonische Drei-Farben-Spiel auf weißem Grund darf als geglückt charakterisiert werden. Schade ist freilich, dass es exklusiv den Lauf symbolisiert. Springer und Werfer bleiben einmal mehr auf der Strecke. Das hätte zwar größere Anforderungen an den Grafikdesigner gestellt. Gleichwohl wurde in dieser Hinsicht bei dem „Neuanfang“ leichtfertig eine große Chance vertan.
Weiterhin argwöhnen wir, dass beim Namen in vollem Wortlaut eine Panne passiert sein könnte. Das „s“ bei Masters fehlt. Denn nach den uns schon im Vorfeld vorliegenden Infor
mationen aus damals erster Hand sollte die Bezeichnung analog zum globalen Senioren-Weltverband „World Masters Athletics“ (WMA) eben European Masters (nicht Master) Athletics lauten. Ob die Feinheiten der englischen Sprache einen Unterschied machen, ob nun World oder European voransteht, wage ich füglich zu bezweifeln. Nach meinen Englisch-Kenntnissen geht es bei mit oder ohne "s" lediglich um Ein- oder Mehrzahl. Danach müsste es Masters heißen, da alle und nicht nur einer damit gemeint sind. Es hieß bei EVAA ja auch Veterans.
Doch den Kopf sollen sich andere zerbrechen. Dazu gehört auch die noch aus- und anstehende möglichst griffige neue Internet-Adresse.

Neuer Sendetermin für abgesetzten Beitrag "Fit und flott mit Falten"

(Köln/Krefeld, 30. August 2014) Wort gehalten! Aufgeschoben ist tatsächlich nicht aufgehoben. Das WDR-Fernsehen sendet den am 06. August 2014 aus aktuellem Anlass aus dem Programm genommenen Beitrag „Fit und flott mit Falten“ nunmehr am kommenden Montag, 01. September, um 18.05 Uhr im Rahmen der Sendung „Hier und Heute“. Dies ließ Redakteurin und Reporterin Sabine Wagner mit der Bitte um Weiterverbreitung Margret Tenbruck vom CSV Marathon Krefeld wissen. Nicht von ungefähr. Denn mit den Werferinnen Brita Kiesheyer (W 75) und Christa Winkelmann (W 80) gehören zwei der drei Hauptdarsteller/innen aus der Senioren-Leichtathletik diesem 1910 gegründeten Traditionsklub aus der Seidenstadt am linken Niederrhein an. Der dritte im Bunde ist als Hahn im Korbe, er selber würde „alter Gockel“ sagen, Mittel- und Langstreckler Herbert E. Müller (M 85) vom TSV Bayer Dormagen mit Wohnsitz Grevenbroich. Dort wo als Kunstfigur der Stv. Chefredakteur Horst Schlämmer alias Hape Kerkeling herkommt.
Zur Erinnerung: Diese sehenswerte 14-minütige Reportage ohne jeden Vorführeffekt aus der Reihe „Menschen in NRW“ zeigt das Trio getrennt im Alltag und in ein paar Sequenzen gemeinsam bei der Senioren-DM Mitte Juli in Erfurt. Da verlasse ich mich nicht allein auf die plakative Ankündigung des WDR. Den Beitrag habe ich vor der Absetzung bereits in der Mediathek gesehen.
Irgendwie passt die Verschiebung in die Aktualität. Denn die drei „Oldies“ sind momentan bei der EM in Izmir außerordentlich erfolgreich.

Wurf-Fünkämpfer müssen keine Nachtschichten einlegen

(Izmir, 29. August 2014) Es geschehen wie in den Märchen aus 1001 Nacht im orientalisch angehauchten türkischen Izmir an der Ägäisküste noch Zeichen und Wunder. Die Zeitplan-Gestalter bei den 19. Senioren-Europameisterschaften in der 3,5-Millionen-Metropole haben sich nun doch den Gesetzen von Mutter Natur gebeugt. Sie tragen jetzt auch der Tatsache Rechnung, dass gegen 20.30 Uhr die Dämmerung eintritt und der Wurfplatz mangels ausreichend künstlichem Licht im Dunkeln liegt. Den Teilnehmern am Wurf-Fünfkampf bleiben somit die Nachtschichten erspart, die zum Beispiel die Altersklasse M 65 ehedem von 22.55 Uhr bis 23.50 Uhr in den Wurfring gezwungen hätte. Das für sich allein betrachtet wäre für lupenreine Amateure im fortgeschrittenen Leistungssportalter schon eine arge Zumutung gewesen. Unter diesem Link geht es für die am Wohl und Wehe sowie nicht zuletzt an den Ergebnissen ihrer Sportkameraden teilhabenden Interessenten daheim zum aktualisierten Zeitplan.