Hallen-Wintercup: Kalkulierbares Risiko oder bodenloser Leichtsinn?

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(Frankfurt-Kalbach/Krefeld, 17. Januar 2021) Kalkulierbares Risiko oder bodenloser Leichtsinn unter dem Hallendach? Das muss sich erst noch erweisen. Vorausgesetzt, die Organisatoren sind im konkreten Falle ehrlich genug öffentlich Farbe zu bekennen, ehe ihnen womöglich Dritte auf die Schliche kommen. Jedenfalls ging ungeachtet durch Corona bedingter teilweiser kurzfristiger Absagen von Hallen-Veranstaltungen (Dortmund, Unna) und weiter vorausschauender der Hallen-DM im Mehrkampf Ende Januar in Halle/Saale (selbst der Straßenlauf „Rund um das Bayer-Kreuz“ am 07.März fiel bereits dem Rotstift anheim) der gestrige erste Tag des Wintercups in Frankfurt-Kalbach ungerührt über die sportliche Bühne. Wie noch am Abend in den Sportnachrichten verlautete und auf Videotext vom Hessischen Rundfunk nachzulesen ist, wurde die weltmeisterliche deutsche Vorzeige-Leichtathletin Milaika Mihambo von der LG Kurpfalz bei ihrem Ausflug zum 60-Meter-Sprint in 7,49 Sekunden Dritte hinter Lisa Mayer (7,26) aus Wetzlar und Yasim Kwadwo vom LC Paderborn.
Bei Online-Stellung dieses Beitrages um exakt 08:11,05,28 Uhr der Atomuhr in Braunschweig (nicht jede/r wird jetzt diesen Seitenhieb verstehen) waren noch keine Ergebnisse auf der DLV-Netzseite veröffentlicht. Einen ausführlichen Bericht haben wir beim Veranstalter Eintracht Frankfurt entdeckt (siehe Link).