DLV-Präsident Jürgen Kessing beim LVR-Verbandstag als Gastredner

(Bad Ems/Krefeld, 16. März 2019) Auf zu neuen Ufern – und das am Rande der Lahn nicht nur sinnbildlich. Der inzwischen 70-jährige Leichtathletik-Verband Rheinland (LVR) lädt heute um 14 Uhr ins Gasthaus „Alt Ems“ im feinen Kurort Bad Ems zu seinem ordentlichen Verbandstag ein. Herausragend im 15 Tagesordnungspunkte umfassenden offiziellen Teil die Neuwahlen des Präsidiums. Der erneut kandierende Präsident Klaus Lotz aus Koblenz will im Falle seiner Wiederwahl die längst überfällige Fusion mit den Verbänden Pfalz und Rheinhessen vorantreiben. Eine weise Entscheidung. Auf das die Umsetzung alsbald gelingen möge.
Der vorgeschaltete festliche Teil bietet ein tatsächliches „Schmankerl“ mit zwei musikalischen Beiträgen von Corina Hamm und ein mutmaßliches mit einem Vortrag des schon vor seiner Inthronisierung nicht unumstrittenen DLV-Präsidenten Jürgen Kessing (im Bild). Die beiden Themen, was immer ihn dazu befähigt, des hauptamtlichen Oberbürgermeisters von Bietigheim-Bissingen: „Vereine in der heutigen Struktur der Gesellschaft“ und „Der DLV nach der EM 2018“.

Besuch im Spielcasino zur Aufbesserung der maroden Kassenlage

Letzteres sieht seither noch finsterer aus, wie in unserem gestrigen Kommentar nach zu lesen ist. Durchaus angebracht, wenn dem Steuermann des Dachverbandes nach seinem so bezeichneten Festvortrag aus dem Auditorium von lauter wirklichen Fachleuten der Basis mal ein paar unangenehme Fragen zur radikalen Streichung von Mitteln der DLV-Nachwuchsförderung und dem Ausklinken beim Senioren-Drei-Länderkampf gestellt würden. Es könnte ihm auch der Tipp gegeben werden, seine Aufwandsentschädigung (oder kommt er auch finanziell umsonst?) später im nahen Spielcasino zur Aufbesserung der maroden Kassenlage beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) einzusetzen.
Wäre zumindest ’nen Versuch wert.