Christa Bortignon stellt Weltrekord von Marianne Maier in Abrede!

(West Vancouver/Höchst in Vorarlberg/Krefeld, 02. Juni 2018) Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es seinem bösen Nachbarn (hier eine Nachbarin) nicht gefällt. Das Perfide daran ist, dass gleich mehrere beteiligte Personen deskreditiert werden. Obendrein werden wir von LAMPIS der Verbreitung einer „Fake News“ bezichtigt. Ganz starker Tobak!

Aus Punkten sei Weite geworden

Es geht um unseren Beitrag vom 29.Mai 2018 über den im österreichischen Höchst/Vorarlberg erzielten Weltrekord von Siebenkämpferin Marianne Maier (*1942) in der W75 mit der 2-Kilo-Kugel (11,80m). Den zweifelt in einer Mail an uns von heute 2:37 Uhr deutscher Nacht die weithin bekannte Masters-Athletin Christa Bortignon (*1937) aus West Vancouver in Kanada nicht nur an, den stellt sie glatt in Abrede. Es handele sich nicht um die Weite, sondern die dafür erzielten Punkte. Und die habe M.M. innerhalb eines Kugelstoß-Dreikampfes für 9,38m mit der „Dreier“ erhalten. Mit der 2-Kilo-Kugel (obwohl ein Kilo leichter), habe sie 7,09m, hingegen mit der „Vierer“ 7,89m gestoßen. Woher hat die Welt-Senioren-Leichtathletin des Jahres 2013 (sie firmiert nach der Abrede mit IAAF Female Master 2013) aus dem fernen Kanada bloß diesen hanebüchenen, honigblühenden Unsinn?

Gleich die Recherche auf dem Silbertablett mitserviert

Tatsache ist und bleibt vielmehr, so wie von uns beschrieben, dass Marianne Maier jene Weite von 11,80m (dafür gibt es übrigens 1.309 Punkte) mit dem zwei Kilogramm schweren Wettkampfgerät innerhalb eines Wahl-Dreikampfes mit 50-m-Lauf und noch Schleuderball erzielt hat. Obwohl wir an der Lauterkeit des als einem der Kampfrichter fungierenden Eric Bohner aus Bern in der Schweiz nicht den geringsten Zweifel haben, hat er uns bei seiner E-Mail-Information sowohl die Ergebnisliste als auch das Rekord-Protokoll angehängt. Damit haben wir eingedenk der gleich auf dem Silbertablett mitservierten Recherche unsere verdammt Pflicht und Schuldigkeit getan, bevor wir marktschreierisch einen Weltrekord verkünden, der hinterher womöglich keiner war.
Wenn der Sache aus unserer Sicht überhaupt etwas halbwegs Gutes abgerungen werden soll, dass wir in der Masters-Szene offensichtlich weltweit als Online-Medium wahrgenommen werden.