Bundesgerichtshof erklärte in seinem Urteil Werbeblocker für zulässig

(Karlsruhe/Krefeld, 21. April 2018) Es gibt Zufälle im Leben, die es angeblich nicht geben würde. Beispiele zuhauf widerlegen das. Erst kürzlich haben wir auf dieser Welle und an dieser Stelle exemplarisch den Werbeblocker von Adblock Plus (ABP) propagiert. Da wusste ich nicht, großes Ehrenwort, dass just gegen diesen Anbieter ein Verfahren über das Verbot solcher Abwehrmaßnahmen anhängig war. Geklagt hat der große und in der Medienlandschaft bedeutende Axel-Springer-Verlag (unter anderem Bild, Die Welt, Hörzu usw.) als angeblich vierte Macht im Staate (Presse ganz allgemein). Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe erklärte nunmehr in seinem Urteil Werbeblocker im Internet für zulässig.
Das wird auch dem Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) in Darmstadt gehörig gegen den Strich gehen. Denn er pflegt auf seiner Netzseite die Besucher mit Werbebotschaften jeder Art zuzumüllen, dass es mitunter ein zähes, ermüdendes Ringen darstellt, den gewünschten Beitrag aufzurufen. Genau deshalb habe ich bereits vor Jahren den kostenlos herunterladbaren ABP auf – nicht nur -  meinen Lieblingsbrowser Firefox installiert, ihn gefragt und ungefragt, wie erwähnt auch öffentlich, wärmstens weiterempfohlen. Der DLV ist jedoch im medialen Firmament ein zu kleines Licht, als dass er darauf gegen Privatleute oder mich als Betreiber von LAMPIS geklagt hätte.
Mehr zum Urteil im nachfolgend verlinkten Online-Beitrag der Berliner Morgenpost.