EU verschärft ab Ende Mai 2018 die Datenschutz-Bestimmungen

(Brüssel/Kamen-Kaiserau/Krefeld, 13. Februar 2018)  Gerade in unserer auf das Individuum Mensch bezogen zunehmend gläserner werdenden Welt nimmt das Thema Datenschutz nachvollziehbar einen immer wichtigeren Stellenwert ein. Was natürlich überhaupt nicht geht, dass ein Verein (keine Fiktion, kürzlich geschehen) in einem elektronischen Rundschreiben freimütig 128 E-Mail-Adressen für alle Empfänger sichtbar preisgibt, um für ein kommendes Hallenmeeting die Werbetrommel zu rühren. Ein derartiger Lapsus ist auch schon in weitaus größerem Umfange dem kontinentalen Senioren-Dachverband European Masters Athletics (EMA) respektive seinem Dienstleister „Fidalservizi“ unterlaufen. Das mag unter Sportkameraden noch milde lächelnd hingenommen werden. Doch halt! Hacker sind überall, die sich einen solch dermaßen offenherzigen Selbstbedienungsladen liebend gerne für ihre perfiden Zwecke zu Nutze machen.

Juristisch unantastbarer Hinweis erforderlich

Abgesehen davon und logischerweise nicht der Anlass, werden ab Ende Mai 2018 in der Europäischen Union (EU) weiter verschärfte Datenschutzbestimmungen in Kraft treten. Das hat zwangsläufig auch Einfluss auf die Leichtathletik, in der nun einmal ursächlich viel mit personenbezogenen Daten hantiert wird. Deshalb gilt es für Veranstalter mehr als je zuvor, sich in der Ausschreibung entsprechend abzusichern. Deshalb sollte eine juristische unantastbare Formulierung aufgenommen werden. Das nachfolgende Beispiel haben wir der Allgemeinen Ausschreibungsbestimmung des Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) in Kamen-Kaiserau entliehen:
„Mit der Abgabe einer Meldung erklärt der Verein, dass er und die gemeldeten Teilnehmer mit der Speicherung der personenbezogenen Daten einverstanden sind und auch damit, dass die Wettkampfdaten in Meldelisten, Wettkampfprotokollen und Ergebnislisten auch auf elektronischem Wege veröffentlicht werden.“