Statt Rücktritt kam von Hermes feierliche Erklärung zu Verhaltensregeln

(Jülich/Krefeld, 11. Januar 2016) Sechs Tage lang war Alfred „Der Götterbote“ Hermes aus Jülich „krank“ (beleidigt), jetzt werkelt er wieder, Gott sei Dank (?). Er hatte sich bis „Epiphania“ am 06.Januar 2016 eine Bedenkzeit verordnet. Er tauchte jedoch einen Tag früher bei seiner Igitt-Netzseite wieder auf. Insofern hat er die „Erscheinung des Herrn“ verpasst, konnte ihm leider nicht die Erleuchtung kommen, seinen längst überfälligen Rücktritt als Seniorensprecher zu erklären. Stattdessen (v)ergeht er sich in selbst auferlegten Verhaltensregeln, die er besser für sich behalten hätte. Denn fortan kann er für jedermann daran gemessen werden. Dabei rückt er unter anderem von seinen bislang in Stein gemeißelten eisernen Grundsätzen ab, dass ein Online-Medium nicht korrigiert werden dürfe. Schreibfehler oder mögliche Unklarheiten könne er nicht ausschließen, bäte daher um Ratschläge. Sieh an, sieh an!
Er, der sich bisher den Anstrich der Unfehlbarkeit gegeben hatte, lässt nunmehr per Erlass auch Kritik an sich und seiner Berichterstattung zu. Das hat geradezu etwas Gottväterliches. „Die Redaktion“ behielte sich vor, per E-Mail erhaltene Kritik „unkommentiert“ (na, wenigstens das) unter Angabe des Namens und Datums zu veröffentlichen. Wie gnädig. Allerdings unser Einwand: So dies nicht ausdrücklich vom Absender als „Leserbrief“ deklariert ist, müsste er zwingend eine diesbezügliche Freigabe einholen.
Ferner würde er nicht auf Blogs und Facebookgruppen verweisen. Er macht aber selber eine solche Gruppe auf und verweist unmittelbar im nächsten Beitrag auf einen Blog. Der Mann, der sich wie das possierlich aussehende, bevorzugt Katzen fressende Fabelwesen aus der bekannten us-amerikanischen Fernseh-Sitcom „Alf“ nennt, ist die personifizierte Inkonsequenz. Heute Hü, morgen Hott. Und ganz zum Schluss seiner zehn Punkte umfassenden feierlichen Erklärung wird es noch mal so richtig melodramatisch. Sein digitales Magazin, fälschlich Mitteilungsblatt genannt, bliebe unabhängig und ließe sich nicht fremdsteuern. Das aus den Tastaturfingern eines getreuen, willfährigen DLV-Vasallen, der vermutlich EMA-Präsident Kurt Kaschke gleich eine Verpflichtungserklärung unterschrieben hat, stets zum Wohle des Verbandes statt zuvorderst der Aktiven zu handeln.
Unsererseits halten wir fest, dass wir ihn, mit und ohne seinen „Segen“, weiterhin kritisch beäugen werden. Da bei ihm schwerlich eine Trennung seines Ehrenamtes als gewählter Interessenvertreter der Senioren-Leichtathleten/innen und der von ihm betriebenen Netzseite möglich ist, wird er sich dem als Person der Öffentlichkeit auch stellen müssen. Ob es ihm gefällt oder nicht, ist dabei vollkommen belanglos.
Und noch ein letztes Mal: Die von uns und anderenorts an ihm geäußerte vollauf berechtigte, auf im doppelten Wortsinne nackten Fakten beruhende Kritik an der Veröffentlichung des Skandalfotos des unten herum blank ziehenden französischen Staffelläufers bei der Senioren-WM 2015 in Lyon hat er sich ganz alleine zuzuschreiben. Da hilft keine Pudern und kein Schminken. Basta! Seine weinerlichen Verschwörungstheorien angeblicher Verleumdungen und Beschimpfungen grenzen schon an Verfolgungswahn, fernab jeglicher Realität und reif für die Couch. Na, ihr wisst schon...