Seniorensprecher unternimmt untauglichen Versuch der Rechtfertigung

(Krefeld, 29. Dezember 2015) Vorausgeschickt: Wenn er wäre, was er nicht ist, nämlich Journalist, könnte buchstäblich von Enthüllungsjournalismus die Rede sein. In einer hochnotpeinlichen Entgleisung hat Senioren(ver)sprecher Alfred „Alf“ Hermes (im Bild) vom Pulheimer SC auf seiner Schmuddel- und einstigen Verharmlosungsnetzseite in einem von ihm festgehaltenen Bilddokument nackte Tatsachen gezeigt: Einen französischen Staffelläufer, der bei der Stadion-WM 2015 in Lyon im Zielraum regelrecht blank zog und sein Gemächt nebst Geläut zeigte. Sextest einmal anders qua Öffentlichkeit. Lustig war das allerdings nicht. Der „Götterbote“ widmete dem ungeheuerlichen, schamverletzenden, exhobitionistischen, an Geschmacklosig- und Dreistigkeit nicht mehr zu überbietenden Vorfall die verniedlichenden Worte „näckische Vergnügen“ (siehe seine Seite und unseren Beitrag im Fenster „Bei anderen gesehen“).
So weit, so schlecht. Als wäre das nicht schon an übelster Machart genug, unternimmt Hermes nunmehr auf seinem selbst ernannten und fälschlicherweise so bezeichneten „Mitteilungsblatt“ einen völlig untauglichen und jämmerlichen Rechtfertigungsversuch. Zudem schwerlich vorstellbar, dass diese späte Erkenntnis auf seinem Mist gewachsen sein soll. Darauf wurde er garantiert mit der Nase (rein) gestoßen. Da heißt es im Konjunktiv doch tatsächlich: „Sollte der Eindruck der Verharmlosung entstanden sein...“. Wie bitte? Kalter Kaffee! Genau den Eindruck hat er, der Alf aus Jülich, mit seiner Veröffentlichung ohne jede Not und Nachrichtenwert vier Monate nach dem skandalösen Ereignis vermittelt. Ohne sein überflüssiges Dazutun hätten es vielleicht etwa 100 Augen- und Zeitzeugen gesehen. Die Zahl hat er um ein Vielfaches erhöht. Weiterhin bekommt der komplett durchgeknallte Franzmann in der Rechtfertigungsarie mit „unangemessenem Verhalten“, „Zumutung“ und „verdient eine scharfe Verurteilung“ sein Fett weg. Alles Attribute, die 1:1 auf Hermes zutreffen. Wo aber bleibt seine Entschuldigung? Oder gar die Maßnahme, den Beitrag mit einer Erklärung zu entfernen. Beides Fehlanzeige!
Er wird es schon noch irgendwann kapieren. Denn für ihn dürfte bei den NRW-Senioren-Hallenmeisterschaften am 10.Januar 2016 in Düsseldorf vor den 800 Meter der M70 erst einmal Spießrutenlaufen angesagt sein. Mit Horst Bödeker und Wolfgang Tuchem haben sich selbst seine Klubkameraden klar positioniert und von ihm distanziert: „So etwas macht man nicht. Das ist ungehörig“, meinten sie unisono. Nur zwei Beispiele.
Greifen wir zu unguter Letzt noch eine Vokabel dieses „Schmierfinks“ auf: Nicht nur als Interessenvertreter der Aktiven ist er schon lange eine ZUMUTUNG, sondern spätestens seit 20. Dezember 2015 auch als Betreiber einer Netzseite. Leider Gott sei Dank ist sie zu unbedeutend, dass es irgendwelchen Kontrollinstanzen aufgefallen wäre. Aber vielleicht hat er sie beim Suchbegriff ja auch unter „Pornografie“ gelistet. Schlimm genug, aber unvermeidbar, dass wir für solch einen Dreck auch noch Werbung machen.