Ehre, wem Ehre gebührt: Nunmehr die vierte Auszeichnung dieser Art

(Krefeld/Ahlen, 23. Oktober 2015) Wer rastet, der rostet. Der Spruch könnte von ihm oder für ihn erfunden worden sein. Obwohl er schon sehr bald 75 Jahre (*14.11.1940) reif wird, ist er noch kein bisschen müde, und ein Mann für nicht alle, aber viele Fälle. Dabei lässt er sich halt nicht auf irgendetwas Bestimmtes festlegen. Wobei ihm die Leichtathletik und die Senioren, nicht nur in der einstigen olympischen Kernsportart, besonders am Herzen liegen. Soviel Anlauf darf schon sein, obwohl es die zweite Ortsangabe in der Datumszeile vermutlich längst verraten hat. Richtig getippt - es geht natürlich um Dieter Massin, der vermutlich bekannteste Bürger des rund 53.000 Einwohner zählenden Städtchens im Münsterland am Rande des früheren Kohlenpotts.
Ehre, wem Ehre gebührt, ist noch so ein geflügeltes Wort aus Volkes Mund, das auf ihn zutrifft. Auf der Jahreshauptversammlung des Box-Sport-Klub Ahlen wurde er jüngst zum Ehren-Präsidenten gewählt. Stammbesucher von Lampis mit halbwegs intaktem Langzeit-Gedächtnis werden sich zumindest vage an unsere Berichterstattung Ende November 2014 über die 1. Ahlener Boxnacht erinnern (siehe Link), wo Massin als „Herr im Ring“ fungierte, gekonnt und „schlagfertig“ die Moderation übernahm.
Das allein wird wohl schwerlich den Ausschlag gegeben haben, ist aber in dem noch folgenden Zusammenhang nicht weiter relevant. Neben diversen Ehrennadeln und dem DLV-Ehrenschild ist er noch Ehrenvorsitzender im Kreissportbund Warendorf, Ehrenvorsitzender der LG Ahlen und Ehrenpräsident des kontinentalen Leichtathletik-Senioren-Dachverbandes EVAA (jetzt EMA?). Also erfuhr der Wahl-Westfale die nunmehr vierte hohe Auszeichnung dieser Art. Damit sind freilich längst nicht alle Weihen erschöpft. Noch viel weniger seine mannigfaltigen Aktivitäten, die er nahezu unvermindert und mit großem Engagement vor wie hinter den Kulissen ausübt.
Einmal Strippenzieher, immer Strippenzieher.