Heute ist Weltspartag: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not!

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(Krefeld und die weite Welt, 30. Oktober 2020) Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert. Abgewandelter neuzeitlicher alter Spruch aus Volkes Mund mit Pfennig und Mark. Oder: Spare in der Zeit, dann hast du in der Not! Aus gegebenem Anlass. Denn heute ist Weltspartag, der 1924 in Mailand aus der Taufe gehoben worden ist. Aber wie legt unsereins heutzutage bei von einigen Banken und Sparkassen bereits verhängten Negativzinsen auf Sparguthaben sein sauer verdientes Geld oder das was von der in Jahrzehnten buchstäblich erarbeiten Rente/Pension noch übrigbleibt einigermaßen gewinnbringend an? Keine Bange, ich mache jetzt in Geschäftsführung ohne Auftrag nicht den Finanzberater. Das überlasse ich den gut bezahlten Köpfen, die sich tagtäglich dieselben mit dieser Materie von vielen Unbekannten zerbrechen. Allerdings: Wer hat, der sollte Überhänge nicht auf die hohe Kante legen oder im Sparstrumpf unter der Matratze bunkern. Das erlaubt zwar in finanziellen Schieflagen den schnellen Zugriff, bringt jedoch mittel- bis langfristig gesehen keinerlei Rendite.

Dicken Erträge gehören der Vergangenheit an

Experten raten zunächst einmal getreu der Devise „Das letzte Hemd hat keine Taschen“ an den vielen Segnungen des prallen Lebens teilzunehmen. Das ist freilich in besch… Zeiten wie diesen der sich geradezu explosionsartig noch weiter ausbreitenden Corona-Katastrophe ein allzu frommer Ratschlag. Alsbald, ab 02.November, werden erst mal Restaurants, Kneipen, Theater, Opern, Kinos, Schwimmbäder, Fitnessstudios, Sportstätten und so weiter (Bordelle wollte ich in den Zusammenhang nicht nennen, ist nun doch raus) für vier Wochen geschlossen, touristische Übernachtungen werden untersagt. Wohin also mit den zur Verfügung stehenden baren Mitteln? Ganz zu schweigen von den fehlenden sozialen Kontakten und der emotionalen Verarmung!
Halt, das soll ja kein Beitrag zur neuen Geißel der Menschheit werden, die uns alle mal wieder in – leider notwendige – Geiselhaft nimmt, so lange bei Verbohrten und Ignoranten nicht der Groschen fällt. Und sei es pfennigweise. Für die sich aus den genannten Gründen zwangsläufig ergebenden weiteren Zugewinne einfach den Anlageberater des eigenen Vertrauens befragen. Es gibt schon noch ein paar Möglichkeiten, Gelder gewinnbringend anzulegen. Die ganz dicken Erträge gehören indes ebenso der Vergangenheit an wie Habenzinsen auf Sparguthaben.